Wie man jugendlich aussieht und bleibt                          Warnung =>hier

 aus dem Buch =>Leben und Lehren der Meister im Fernen Osten Bd 1-3 von Baird Spalding (1894) Bd 1 S.26.
Erinnert euch daran, daß Jugend der Liebessame Gottes ist, eingepflanzt in die menschlich-göttliche Form. Tatsächlich ist die Jugend das Göttliche im Menschen; Jugend ist geistiges Leben, schönes Leben. Es ist das einzige Leben, das lebt und liebt - das eine, ewige Leben. Altsein ist ungeistig, sterblich, häßlich, unwirklich. Furchtgedanken, Schmerzgedanken und Kummergedanken verursachen die Häßlichkeit, die wir >Alter< nennen. Freudegedanken, Liebesgedanken und Idealgedanken erschaffen die Schönheit, die Jugend genannt wird. Das Alter ist bloß eine Schale, in welcher der Edelstein der Wirklichkeit, das Juwel der Jugend, verborgen liegt.
Übt euch darin, das Bewußtsein der Kindheit aufrechtzuerhalten in euch. Stellt euch das göttliche Kind vor, das in euch lebt. Bevor ihr einschlaft, sprecht zu eurem Bewußtsein: >Ich erkenne, daß in mir ein geistiger Körper der Freude ist, immer jung, immer schön. Gemüt, Augen,Nase, Mund, Haut sind schön und geistig, und ich besitze den Körper des göttlichen Kindes, der heute nacht vollkommen ist.< Wiederholt diese Versicherungen und meditiert darüber ruhig während des Einschlafens. Wenn ihr am Morgen aufsteht, so sprecht laut zu euch selber: >Nun, Lieber (nennt euch bei eurem Namen), es wohnt ein göttlicher Alchimist in dir.<  Durch die geistige Macht dieser Versicherungen findet während der Nacht eine Verwandlung statt und die Entfaltung von innen heraus; der Geist hat diesen geistigen Körper und diesen geistigen Tempel durchdrungen. Der innere Alchimist hat tote und erschöpfte Zellen zerfallen lassen und das Gold der neuen Haut  in ihrer unvergänglichen Gesundheit und Lieblichkeit zum Erscheinen veranlaßt. Wahrlich: da, wo göttliche Liebe zum Vorschein kommt, da ist ewige Jugend. Der göttliche Alchimist wohnt in meinem eigenen Körper und erschafft fortwährend neue und schöne Kindeszellen. Der Geist der Jugend ist in meinem Körper, dieser menschlich-göttlichen Form, und alles ist gut. Om Santi-Santi-Santi ! (Friede, Friede, Friede!)
Lerne so freundlich zu lächeln wie ein Kind. Ein aus der Seele kommendes Lächeln ist eine geistige Entspannung. Ein wahres Lächeln ist etwas wahrhaft Schönes, das Kunstwerk des >innern unsterblichen Gesetzgebers<. Es ist gut, mit Überzeugung zu sprechen: >Ich schicke einen liebevollen Gedanken aus an die ganze Welt. Mögen alle Wesen glücklich und gesegnet sein!< Gib dir, bevor du an deine Tagesarbeit gehst, die Versicherung: >In mir lebt eine vollkommene Form, die göttliche Form. Ich bin nun genau so, wie ich zu sein wünsche. Ich stelle mir jeden Tag das Schöne in mir vor, so lange, bis ich es in die Erscheinung hauche. Ich bin ein Gotteskind; alles, wessen ich bedarf, wird mir jetzt und immerdar gegeben werden.<
Lerne, dich mit Freude zu durchdringen. Versichere: >Unendliche Liebe füllt mein Gemüt und durchströmt meinen Körper mit ihrem vollkommenen Leben.< Mache alles um dich herum hell und schön. Pflege den Geist des Humors. Freue dich des Sonnenscheins.

Ich empfehle die Texte > < zu kopieren, in einer schönen Schrift zu vergrößern, auszudrucken und gut sichtbar an die Wand zu hängen.

Hier noch ein paar Angaben zu den Menschen, die o.a. Angaben gemacht haben:

S.79:
Hier saßen uns vier Männer am Tisch gegenüber. Darunter war einer, der ungefähr tausend Jahre auf dieser Erde weilte. Er hatte seinen Körper so vervollkommnet, daß er imstande war, ihn mitzunehmen, wohin er wollte, und dieser Körper hatte die Lebensfreude und Jugendlichkeit eines Mannes von fünfunddreißig Jahren beibehalten, und dabei war diese Vollkommenheit vor etwa zweitausend Jahren erreicht worden. Neben ihm saß ein Mann, der der fünfte in der Linie oder der direkten Nachkommenreihe der erstgenannten Familie war. Dieser Zweite hatte auf der Erde seit mehr als siebenhundert Jahren gelebt, und doch erschien sein Körper nicht einen Tag älter als vierzig. Sie waren imstande, mit uns zu reden und sich zu unterhalten, genau wie andere Menschen es tun. Da war Emil, der mehr als fünfhundert Jahre gelebt hatte und etwa sechzig Jahre alt schien, und Jast, der etwa vierzig Jahre alt war und auch diesen Eindruck hervorrief.
S.91:
Der Sohn war eine hochgewachsene männliche Erscheinung; wie schätzten ihn auf ungefähr dreißig Jahre. Die Tochter war nicht groß, im Gegenteil eher klein, mit sehr feinen Zügen, ein schönes Mädchen von ausgeglichenem Wesen, das wir für etwa zwanzigjährig hielten. Später hat es sich dann herausgestellt, daß der Sohn hundertfünfzehn und die Tochter hundertzwanzig Jahre alt waren.
S.100
Als unsere Feunde uns gute Nacht gesagt hatten, konnten wir uns lange nicht fassen vor Erstaunen, da es uns aufs neue gegenwärtig wurde, daß nicht ein einziger von ihnen weniger als hundert Jahre alt war, und daß die Mutter über siebenhundert Jahre zählte, davon sechshundert Jahre in ihrem physischen Körper auf der Erde gewohnt hatte. Und wie waren sie alle voll Leben und fröhlichen Herzens wie Zwanzigjährige, und nicht die geringste Anmaßung war zu bemerken. Es war genau so, als ob wir mit jungen Leuten zusammengewesen wären.
S.124/125
Als sie uns vorgestellt wurde, hielten wir sie für höchstens achtzehnjährig und wir bewunderten ihre Schönheit. Wie groß war aber unser Erstaunen, als wir vernahmen, sie sei über vierhundert Jahre alt und einer der beliebtesten Lehrer.  .....  Wir hatten alle Gelegenheit, Vergleiche anzustellen zwischen dem, was sie uns von ihrem Alter sagten, und ihren unwiderlegbaren Aufzeichnungen. Man konnte ebensowenig sich weigern, diese Schriften anzuerkennen, wie man unsere eigenen Aufzeichnungen verleugnen dürfte.
 
 
 



Hier ein Foto vom Autor Baird Spalding
Wie man sieht, hat Baird Spalding diese Techniken offenbar nicht angewandt, die er zu hören bekam - oder er wollte nicht anders aussehen.
Zum Erhalt der Jugend gibt es auch noch die 5-Tibeter, Übungen aus dem gleichnamigen Buch (weiter =>unten), die das Alter auf das eines 25-jährigen zurückschrauben und die Praktiken von Thoth (aus dem Buch =>Smaragdtafeln):

Aus der Tafel XIII:
Wisse, daß das Geheimnis des Lebens in Amenti das Geheimnis von der Wiederherstellung des Ausgleichs der Pole ist. Alles, was existiert, hat Form und lebt durch den Geist des Lebens in seinen Polen.

Siehst du nicht, daß im Herzen der Erde der Ausgleich stattfindet von allem, was existiert und auf ihrer Oberfläche lebt? Die Quelle deines Geistes wird aus dem Herzen der Erde gezogen, denn in deiner Form bist du eins mit der Erde.

Wenn du gelernt hast, dein eigenes Gleichgewicht zu halten, wirst du vom Gleichgewicht der Erde profitieren. Dann wirst du existieren, solange die Erde existiert, und deine Form nur verändern, wenn auch die Erde sich verändert. Du wirst nicht sterben, sondern eins sein mit diesem Planeten und deine Form behalten, bis alles vergeht.
Höre, oh Mensch, während ich das Geheimnis mitteile, daß auch du die Veränderung nicht erfahren mußt. Du sollst eine Stunde pro Tag mit deinem Kopf zum positiven Pol (Norden) liegen. Eine Stunde pro Tag soll dein Kopf auf den negativen Pol (Süden) ausgerichtet sein. Während der Kopf nach Norden gerichtet ist, richte dein Bewußtsein von der Brust zum Kopf. Wenn der Kopf südwärts liegt, richte dein Denken von der Brust zu den Füßen. Halte dich einmal in jedem der Sieben (Anmerkung: Chakren?) in Balance, und dein Gleichgewicht wird in seiner ganzen Stärke zurückkehren. Ja, wenn du alt bist, wird dein Körper erfrischt und deine Stärke wird sein wie die eines Jungen. Dies ist das den Meistern bekannte Geheimnis, durch das sie die Finger des Todes abhalten. Unterlasse nicht, dem Weg zu folgen, den ich gezeigt habe, denn wenn du in fortgeschrittenem Alter an die Hundert kommst, wird dieses Versäumnis das Nahen des Todes bedeuten.

Höre meine Worte und folge dem Weg. Halte dein Gleichgewicht und lebe im Leben weiter.

Weitere Tips zu anderen Themen von =>Thoth.

Hier ein Bericht von Drunvalo Melchizedek über seine Erlebnisse mit Thot aus dem =>Buch Blume des Lebens Band 1 S.26-28:

Da tauchte ziemlich bald danach eine andere Person vor mir auf, jemand vollkommen und durch und durch anderes! Nicht die leiseste Ähnlichkeit. Mein Alchemielehrer war um die fünfunddreißig, und der Kerl da mochte vielleicht sechzig, siebzig sein und war viel kleiner - vielleicht 1,60 Meter groß.
Es war ein kleiner Typ, und er sah aus wie ein Ägypten Er hatte dunkle Haut, und sein Haar war sozusagen lang, aber nach hinten gebunden. Sein Gesicht war glattrasiert bis auf einen dichten Kinnbart, der vielleicht 15 Zentimeter lang sein mochte und an fünf Stellen zusammengebunden war. Er trug einfache hautfarbene Baumwollkleidung mit langen Ärmeln und Hosen, und er saß mit gekreuzten Beinen mir gegenüber. Als mein Schock sich langsam legte, blickte ich meinem Gegenüber einfach in die Augen. Dort sah ich etwas, das ich zuvor außer in den Augen von ganz kleinen Babies noch nie zuvor gesehen hatte. Wenn man einem Baby in die Augen sieht - nun ja, jeder weiß, wie einfach das ist, weil sich da nichts abspielt, was in Richtung Urteile fällen und dergleichen geht. Man kann einfach in seine Augen hineinfallen, und das Kind fällt einem in die eigenen. Genau so war es, diesen Mann anzuschauen. Dieser alte Körper hatte einfach nur diese großen Babyaugen. In ihm spielte sich nichts ab. Ich hatte ganz spontan eine Verbindung zu ihm, und da waren keine Schranken. Er berührte mein Herz wie niemand je zuvor.
...
Aber ich konnte an nichts anderes mehr denken als an diesen kleinen Mann, der mir erschienen war. Ich hatte ihn an keinem Punkt gefragt, wer er war, und er kehrte nicht zurück. Die Zeit verging, und schließlich begann das Erlebnis zu verblassen Aber immer trug ich weiter die Frage mit mir herum, wer das wohl gewesen sein mochte.
...
In mir war ein Verlangen, ihn wiederzusehen, denn er war der reinste Mensch, der mir je begegnet war - in meinem ganzen Leben. Zwölf Jahre später fand ich heraus, wer er war. Es war Thot. Am 1. November 1984 trat er erneut in mein Leben und er lehrte mich so viel.

Thot, der Atlanter
Dieser Mann, Thot von Ägypten, geht auf fast die allerersten Anfänge von Atlantis zurück. Vor 52.000 Jahren fand er eine Möglichkeit, sein Bewußtsein kontinuierlich in ein und demselbem Körper zu halten, ohne zu sterben, und seit dieser Zeit ist er in seinem ursprünglichen Körper geblieben.
- bis 1991, wo er sich auf eine neue Seinsebene begab, die unser Verständnisvermögen weit übersteigt. Er erlebte einen Großteil der Zeit des alten Atlantis und wurde für 16.000 Jahre sogar König von Atlantis. In diesen Tagen trug er den Namen Chiquetet Arlich Vomalites. Eigentlich lautete sein Name Arlich Vomalites, und Chiquetet war ein Titel, der ,,der Weisheitssucher" bedeutete, denn er wollte wirklich das sein, was Weisheit war. Nachdem Atlantis im Meer versank (auf dieses Thema kommen wir später noch eingehend zu sprechen), mußten Arlich Vomalites und andere hochentwickelte Wesen rund 6000 Jahre lang warten, bevor sie wieder eine Zivilisation begründen konnten.
Als Ägypten ins Leben gerufen wurde, trat er auf den Plan und nannte sich Thot. Diesen Namen behielt er dann während der gesamten Lebensdauer Ägyptens. Als Ägypten starb, war Thot derjenige, der die nächste große Kultur begründete: Griechenland. Unsere Geschichtsbücher sagen, der Vater Griechenlands sei Pythagoras gewesen, daß Griechenland sich aus der und durch die Schule des Pythagoras entwickelt habe, und aus Griechenland sei dann wiederum unsere derzeitige Zivilisation hervorgegangen. Pythagoras erwähnt in seinen eigenen Schriften, daß Thot ihn bei der Hand genommen habe, ihn unter die Große Pyramide geführt und ihn die gesamte Geometrie und die Natur der Wirklichkeit gelehrt habe. Nachdem durch Pythagoras dann Griechenland geboren war, trat Thot im gleichen Körper, den er zur Zeit von Atlantis gehabt hatte, in diese Kultur ein und nannte sich Hermes. So steht es geschrieben: Arlich Vomalites, Thot und Hermes sind ein und dieselbe Person. Eine wahre Geschichte? Man lese dazu die Emerald Tables, vor 2000 Jahren von Hermes verfaßt.
Seit damals hat er noch viele andere Namen gehabt, aber ich nenne ihn noch immer Thot. Er trat 1984 wieder in mein Leben und arbeitete von da an bis 1991 so gut wie jeden Tag mit mir. Er kam herein und verbrachte vielleicht vier bis acht Stunden am Tag damit, mich zu unterweisen in so vielen Dingen. Aus diesen Unterweisungen stammt ein Großteil der Informationen, die ich hier weitergebe, wenn sie auch mit anderen Informationen korrelieren und von vielen weiteren Lehrern als etwas ausgewiesen wurden, das Hand und Fuß hat.
Besonders die Geschichte der Welt geht auf ihn zurück. Nun, zu seiner Zeit in Ägypten, wo er ,,Der Schreiber" genannt wurde, hielt er alles fest, was sich ereignete. Er war ja die perfekte Person dafür, oder? Er blieb ja durchgängig am Leben, als Schreiber konnte er also einfach dasitzen und beobachten, wie das Leben um ihn weiterging. Er war ein guter, unparteilicher Zeuge, da dies ein zentraler Bestandteil seines Verständnisses von Weisheit war. Er sprach oder handelte selten ohne zu wissen, daß dies von der göttlichen Ordnung gewollt war. Schließlich fand Thot heraus, wie er die Erde verlassen konnte. Er begab sich auf einen anderen Planeten, auf dem es auch Leben gab, und dort saß er einfach und schaute sich das Ganze an. Er mischte sich nie ein, er sagte kein einziges Wort. Er verweilte nur völlig stumm und sah zu - einfach nur, um zu sehen, wie man dort lebte und um Weisheit zu erlangen, zu verstehen - vielleicht hundert Jahre lang blieb er auf diesem bestimmten Planeten. Dann begab er sich an einen anderen Ort, um dort zuzusehen.
Insgesamt war Thot für ungefähr 2000 Jahre von der Erde verschwunden, um andere Formen von Leben zu studieren. Aber er betrachtet sich als Erdenmensch. Natürlich sind wir alle an dem einen oder anderen Punkt im Spiel des Lebens von irgendwoandersher gekommen, denn so alt ist die Erde ja noch gar nicht. Ihr Alter liegt bei fünf Milliarden Jahren, der Große Geist aber ist ewig, er war immer und wird immer sein. Auch du bist immer gewesen und wirst immer sein. Dieser Geist kann nicht sterben, und jedes anderslautende Verständnis ist lediglich Illusion. Thot aber betrachtet sich als ein Wesen von hier, da dies der Ort war, von dem aus er den ersten Schritt unternahm, der ihn in die Unsterblichkeit führte.
...
1984 trat Thot erneut in mein Leben, zwölf Jahre nach meinem ersten Erlebnis mit ihm bei der Meditation mit meinem Alchemielehrer. Das erste, was er tat, war, mich in Ägypten durch eine Initiation zu führen. Er ließ mich durch ganz Ägypten reisen und Zeremonien durchführen sowie Initiationen in bestimmten Tempeln zu durchlaufen. Ich wurde gebeten, einen bestimmten Raum unter der Cheopspyramide zu betreten, lange Sprüche in der Originalsprache der Atlanter zu sagen und in einen Bewußtseinszustand einzutreten, in dem mein Körper nichts als Licht war. Diese Geschichte werde ich auch erzählen, sobald es an der Zeit dafür ist, versprochen.

Thot, geometrische Figuren und die Blume des Lebens
Ich mochte vielleicht drei, vier Monate zuvor aus Ägypten zurückgekehrt sein, als Thot hereinkam und sagte: ,,Ich will die geometrischen Figuren sehen, die du von den Engeln erhalten hast." Die Engel hatten mir nämlich die Basisinformationen/-geometrien anvertraut, wie die Wirklichkeit mit dem Großen Geist in Beziehung steht, und sie waren es auch, die mich die Meditation lehrten, die ich hier noch weitergeben werde. Diese Meditation gehörte mit zum ersten, was Thot von mir haben wollte. Darin bestand unser Tauschgeschäft: Ich bekam alle seine Erinnerungen, und er erhielt die Meditation. Er wollte diese Meditation, da sie viel einfacher war als die Methode, die er anwandte. Die Art und Weise, wie er sich 52.000 Jahre am Leben erhielt, verlangte große Zähigkeit - es war, wie immerzu an einem seidenen Faden zu hängen. Er mußte täglich zwei Stunden in Meditation verbringen, um nicht zu sterben. Er mußte eine Stunde mit dem Kopf in Richtung Norden und mit den Füßen in Richtung Süden verbringen, in einer ganz genau einzuhaltenden Meditation, und dann mußte er noch einmal eine weitere Stunde in der umgekehrten Stellung verbringen und eine andere Meditation praktizieren. Alle fünfzig Jahre mußte er sich dann, um seinen Körper zu regenerieren, in die sogenannten Hallen von Amenti begeben und sich dort in etwa zehn Jahre lang vor die Blume des Lebens setzen. (Sie ist eine reine Bewußtseinsflamme, die tief im Bauch der Erde anzutreffen ist, und von deren Existenz die Bewußtseinsebene  des Menschengeschlechts zutiefst abhängig ist. Mehr zu diesem Thema ma später.)
Thot war sehr an dieser neuen Meditation interessiert, denn das, wofür er zwei Stunden brauchte, dauert bei der Mer-Ka-Ba-Meditation nur sechs Atemzüge. Diese Meditation ist schnell, effizient und weit zielgerichteter, - und ihr Potential ist erheblich größer, da sie zu einer dauerhaften Form von Gewahrsein führt. Thot begann mir also immens viel von dem zu geben, was er wußte. Wenn er bei mir im Zimmer erschien, gebrauchten wir keine Worte wie hier jetzt. Wir unterhielten uns, indem wir eine Mischung aus Telepathie und holographischen Bildern gebrauchten. Seine Gedanken waren für mich holographisch, so würde man es wahrscheinlich nennen. Aber es spielte sich noch weit mehr ab. Wenn er mir etwas beschreiben wollte, schmeckte, fühlte, hörte und sah ich seine Gedanken.

Hier noch ein Zeitungsartikel:
 
 


Schock des Alterns trifft Männer stärker 

Krisen jenseits der 60 / Frauen sind gelassener 

Allgemeine Zeitung, Verlagsgruppe Rhein Main  Panorama vom 28.09.2002 
 

MÜNSTER (dpa) – Der Schock des körperlichen Alterns trifft Männer stärker als Frauen und löst 
dann bei vielen psychosomatische Krisen aus. „Frauen müssen sich bereits mit den 
Wechseljahren und damit weit vor dem eigentlichen Altern erstmals mit körperlichen 
Veränderungen auseinander setzen und abfinden“, sagte Professor Gereon Heuft am Freitag in 
Münster. Frauen nähmen die Phase des Alterns dann gelassener. 

Männer machten die Erfahrung viel später und hätten oft Probleme bei deren Bewältigung. 
„Jenseits der 60, erleben Männer plötzlich, dass der körperliche Alterungsprozess zum 
Organisator der Entwicklung wird“, sagte Heuft. Diese „biologische Zumutung“ wirke sich dann 
oft krisenhaft aus, führe zu Beschwerden und oft zu einem Selbstkonzept nach dem Motto: 
„Jetzt bin ich eben alt und krank“. Neben Schmerzzuständen ohne erkennbare organische 
Ursache erschwere die veränderte Sexualität vielen alternden Männern das Leben – „dabei ist 
sie nicht zu Ende, sondern nur anders geworden als mit 30“. 

Aus dem =>Buch Lichtnahrung von Jasmuheen S.44:

Physische Unsterblichkeit

Es ist interessant, festzustellen, daß Altern und Tod sowohl von Praniern als auch von Liquidpraniern weiterhin erfahren werden können. Die Menschheit ist in dem Bewußtsein und Glauben der Beschränkung über Jahrtausende lang eingesperrt gewesen.
Die mentale Erwartungshaltung und der Glaube an die Notwendigkeit des Todes sind so dominant gewesen, daß Drüsen wie die Hirnanhangdrüse und die Zirbeldrüse »Todeshormone« produzieren, statt ihre Aufgabe der natürlichen Lebenserhaltung und Regeneration zu erfüllen. Das Buch »New Cells, New Body, New Life« von Virginia Essene beschäftigt sich mit diesem Thema in dem Kapitel von Joanna Cherry.
Genaue Untersuchungen zeigen auch, daß der Körper die komplexeste sich selbst erhaltende Molekularstruktur aufweist, die man sich vorstellen kann. Neue Zellen werden milliardenfach produziert (z.B. eine neue Magenschleimhaut alle fünf Tage), und angeblich ist der Mensch auf der Zellebene alle zwei Jahre vollständig erneuert.
Warum altern wir dann und sterben, wenn wir die angeborene Fähigkeit haben, uns zu erneuern und alle Zellstrukturen zu erschaffen? In seinem Buch »Die heilende Kraft« behauptet Dr. Chopra, daß es an unserer Programmierung und unseren Glaubenssätzen liege, und daß Zellen nur in Materie gekleidetes Gedächtnis seien. In seinem Buch »Ende der Sehnsucht - Anleitung zum Leben im Paradies« vertritt Leonard Orr die Meinung, daß Menschen vor allem deshalb sterben, weil sie es erwarten.
Nachdem ich etwa ein Jahrzehnt in der Geschäftswelt verbracht hatte, oft mit fünfzig oder sechzig Arbeitsstunden pro Woche, als Alleinerziehende meine Töchter aufzog, mich zudem der Meditation und meinen esoterischen Interessen widmete, mußte ich mich bewußt mit Zeitmanagement auseinandersetzen, um meine Gesundheit bei dem von mir gewählten Lebensstil zu erhalten. Dabei bin ich irgendwann zu dem Schluß gekommen, daß physischer Tod auf schlechtem Zeitmanagement beruht.
Nach zwanzig Jahren von anfangs vegetarischer und später praktisch veganischer Ernährung, plus Gymnastik und entsprechenden Nachforschungen über die Möglichkeiten zur Aufrechterhaltung einer optimalen Gesundheit stellte ich fest, daß der Körper eine sich selbst erhaltende, wunderbar sich regenerierende Maschine ist, die sich nur bei einem hohen Toxizitätsniveau abnutzt. Diese Toxizität wird durch falsche Ernährung und negative Gedanken und Glaubenssätze verursacht (denken wir nur daran, daß unsere Gedanken unsere Emotionen erschaffen und emotionales Un-Behagen Krankheiten hervorruft).
Mein Wunsch nach höchster Gesundheit war einfach dadurch motiviert, daß ich mir den Luxus, krank im Bett zu liegen, nicht leisten konnte und, da ich sehr wenig Freizeit hatte, fand ich, daß es für mich bessere Möglichkeiten gab, meine Zeit zu verbringen, als krank zu sein.
Neben dem hervorragenden Management meiner Zeit wuchs in mir immer mehr die Idee, physisch unsterblich sein zu können, da ich mich nicht mit dem Gedanken anfreunden konnte, daß ich eine bestimmte Bewußtseinsebene erreiche oder erwache und dann das physische Vehikel auseinanderfällt, weil ich mich nicht darum gekümmert habe. Um dann wieder ein neues Vehikel und passende Bedingungen für das nächste Leben vorzubereiten, geboren zu werden, Windeln zu tragen, Eltern zu haben, in die Schule zu gehen, heranzuwachsen, all das konnte mich ebenfalls nicht begeistern.
(Übrigens hatte ich eine wunderbare Kindheit, Eltern etc., eine anspruchsvolle und lehrreiche Jugend mit der Freiheit, zu wachsen, mich zu entwickeln und dann zu erblühen, so wie ich es wollte. Mir war schon klar, daß ich vor meiner Geburt das Gartenbeet, in das mein Samen des Bewußtseins gepflanzt werden sollte, und sozusagen die Gärtner bewußt ausgesucht hatte.)
Dies alles noch einmal zu durchlaufen und sich dann schließlich an das zu erinnern, was ich bereits in Jahren der Suche und Erfahrung in diesem und vorangegangenen Leben verstanden habe, erschien meinem logischen Verstand lächerlich.
In diesem Stadium war ich zu einer vagen Vorstellung über die physische Unsterblichkeit gelangt und hatte endgültig begriffen, daß ich die Chance habe, daß dies meine letzte Inkarnation auf der Erdebene ist. Ich wußte auch, daß ich Arbeit zu leisten und eine Rolle zu spielen hatte und beschloß, daß ich ergründen wollte, wann ich meine Arbeit erledigt hatte und fertig war. Ich war nicht mehr daran interessiert, wegen schlechter Behandlung oder Unkenntnis des physischen Vehikels zu sterben.
Das Annehmen der physischen Unsterblichkeit liegt jenseits der Angst vor dem Tod. Alle Immortalisten, die ich kenne, sehen den Tod als einen sanfteren, angstfreieren und angenehmeren Prozeß als die Geburt. Es ist bestimmt weniger Schmerz damit verbunden, aber das ist eine andere Geschichte.
Es genügt zu sagen, daß das Leben auf dieser Existenzebene mit einer Schule verglichen werden kann und die Zeit, die man außerhalb der physischen Verkörperung verbringt, mit wunderbaren Ferien. Oft wird der Wunsch des Individuums nach physischer Unsterblichkeit mit Angst vor dem Tod und vor dem Unbekannten gleichgesetzt. In einigen Fällen mag dies so sein.
Trotzdem wird in der Evolution eines Wesens ein Punkt erreicht, wo physische Unsterblichkeit nicht nur gutes Zeitmanagement bedeutet, sondern eine natürliche Konsequenz ihrer Resonanz ist. Physische Unsterblichkeit ist nicht machbar ohne entsprechende Resonanz oder den Glauben, daß diese Möglichkeit für uns besteht.
Um unsterblich zu werden (auf einer physischen Ebene, was eine logische, bewußte Ausdehnung der Unsterblichkeit der Seele ist), muß man folgendes tun:

1. Den Glaubenssatz, daß wir sterben müssen, loslassen.
2. Alle Negativität - in deinen Gedanken und Gefühlen - aus den Energiefeldern des Körpers gehenlassen.
3. Den physischen, emotionalen und mentalen Körper meistern.

Sich von dem Glauben zu lösen, daß wir sterben müssen, ist relativ leicht, wenn man wirklich versteht, daß wir ganz einfach Energiesysteme sind und daß die Stufe des zellulären Abbaus und/oder der Regeneration davon abhängt, welche Stufe der geistigen Meisterschaft wir erreicht haben.
Wie man alle Negativität mit Hilfe von Visualisierungsübungen gehen läßt, ist in meinem Buch »The Art of Resonance« beschrieben. Im wesentlichen führt die Meisterschaft über den mentalen Körper also zur Meisterschaft über den emotionalen Körper, der wiederum den physischen Körper beherrscht.
Aber es gibt auch praktische Methoden, die man anwenden kann und von denen berichtet wird, daß sie den Alterungsprozeß umkehren und/oder aufhalten. Im folgenden Kapitel möchte ich solche Methoden gerne detailliert mit den Informationen aus einem wunderbaren kleinen Buch von Peter Kelder mit dem Titel »Die Fünf Tibeter« erläutern.

Aus dem =>Buch "Die Fünf »Tibeter«" von Peter Kelder:

Jeder Mensch wünscht sich ein langes Leben.
Aber kein Mensch möchte alt sein.
Jonathan Swift

Schangri-La?

Der Horizont hinter dem Horizont


Vor einigen Jahren saß ich eines Nachmittags im Park und las meine Zeitung, als ein älterer Herr auf mich zukam und sich neben mich setzte. Er schien auf die Siebzig zuzugehen, sein Haar war grau und spärlich, seine Schultern waren gebeugt, und er lehnte sich beim Gehen auf einen Spazierstock. Wie hätte ich wissen können, daß dieser Augenblick den Verlauf meines Lebens für immer ändern würde.
Es dauerte nicht lange, und wir waren in ein angeregtes Gespräch verwickelt. Es stellte sich heraus, daß der alte Herr ein pensionierter Offizier der Britischen Armee war, der der Krone auch im Diplomatischen Corps gedient hatte. Als Folge davon hatte er im Laufe der Zeit praktisch jeden Winkel der Welt bereist. Und Colonel Bradford - ich werde ihn so nennen, obwohl das nicht sein richtiger Name ist - fesselte mich mit höchst unterhaltsamen Erzählungen von seinen Abenteuern.
Als wir uns trennten, verabredeten wir ein Wiedersehen, und schon nach kurzer Zeit hatte sich eine engere Freundschaft zwischen uns entwickelt. Wir trafen uns häufig, in seiner Wohnung oder in meiner, und führten Diskussionen und Gespräche, die bis tief in die Nacht dauerten.
    Bei einer dieser Gelegenheiten wurde mir klar, daß es etwas von Bedeutung gab, worüber Colonel Bradford sprechen wollte, aus irgendeinem Grund jedoch zögerte. Ich versuchte ihm taktvoll diese Befangenheit zu nehmen, indem ich ihm versicherte, daß ich, falls er mir erzählen wollte, was ihn beschäftigte, dies
mit strenger Vertraulichkeit behandeln würde. Langsam zunächst, doch dann mit zunehmendem Vertrauen, begann er zu sprechen.
Als er einige Jahre zuvor in Indien stationiert war, war Colonel Bradford von Zeit zu Zeit mit herumziehenden Einheimischen aus entlegenen Gegenden des Landesinneren in Verbindung gekommen und hatte viele fesselnde Geschichten über ihr Leben und ihre Bräuche gehört. Eine seltsame Geschichte, die sein besonderes Interesse weckte, hörte er ziemlich häufig, und immer von den Bewohnern eines bestimmten Landstrichs. Die Bewohner anderer Teile des Landes schienen nie davon gehört zu haben.
Die Geschichte betraf eine Gruppe von Lamas, tibetischen Mönchen, die der Geschichte zufolge das Geheimnis der ewigen Jugend entdeckt hatten. Über die Jahrtausende war das außerordentliche Geheimnis von den Mitgliedern dieser mystischen Vereinigung übermittelt worden. Zwar gaben sie sich keinerlei Mühe es geheimzuhalten, doch war ihr Kloster so abgelegen und isoliert, daß sie praktisch von der Außenwelt abgeschlossen waren. Aus diesem Grund war bisher nichts von ihrem Wissen an die Außenwelt gedrungen.
Dieses Kloster und seine «Quelle der Jugend» war für die Einheimischen, die davon erzählten, zu einer Art Legende geworden. Sie erzählten von alten Männern, die auf geheimnisvolle Weise ihrer Gesundheit, Kraft und Vitalität zurückgewannen, nachdem sie das Kloster gefunden hatten und eingetreten waren. Aber niemand schien die genaue Lage dieses seltsamen und wunderbaren Ortes zu kennen.
Wie so viele andere Männer hatte auch Colonel Bradford im Alter von 40 Jahren begonnen, alt zu werden, und das ließ sich offenbar nicht aufhalten.
Je mehr er von dieser wunderbaren «Quelle der Jugend» hörte, desto mehr gelangte er zu der Überzeugung, daß solch ein Ort tatsächlich existierte. Er begann Informationen zu sammeln: Richtungsangaben, die Art der Landschaft, das Klima und andere Daten, die ihm helfen konnten, den Ort ausfindig zu machen. Und sobald Colonel Bradford seine Nachforschungen begonnen hatte, wurde er in zunehmendem Maß von dem Wunsch besessen, diese «Quelle der Jugend» zu finden.
Der Wunsch, so erzählte er mir, war so unwiderstehlich geworden, daß er sich entschlossen hatte, nach Indien zurückzukehren und ernsthaft nach diesem Zufluchtsort und seinem Geheimnis ewiger Jugend zu suchen. Und er fragte mich, ob ich mich seiner Suche anschließen wolle.
Normalerweise wäre ich der Erste, der auf eine so unwahrscheinliche Geschichte skeptisch reagierte. Aber der Colonel meinte es völlig ernst. Und je mehr er mir von dieser «Quelle der Jugend» erzählte, desto mehr kam ich zu der Überzeugung, daß etwas Wahres daran sein könnte. Eine Weile überlegte ich mir ernsthaft, mich der Suche des Colonels anzuschließen. Aber als ich anfing, praktische Gegebenheiten in meine Überlegungen einzubeziehen, gewann die Vernunft die Oberhand, und ich entschied mich dagegen.
Schon kurz nachdem der Colonel abgereist war, kamen mir Zweifel, ob ich die richtige Entscheidung getroffen hatte. Um meinen Entschluß zu rechtfertigen, sagte ich mir, daß es vielleicht töricht sei, das Altern besiegen zu wollen. Vielleicht sollten wir uns alle einfach damit abfinden, in Anmut und Würde alt zu werden und vom Leben nicht mehr zu verlangen als andere auch.
Aber dennoch spukte irgendwo in meinem Kopf weiterhin die Möglichkeit: eine «Quelle der Jugend». Welch aufregender Gedanke. Um seinetwillen hoffte ich, daß der Colonel sie finden würde.

Jahre vergingen, und in der Hektik des Alltags verschwand Colonel Bradford und sein «Schangri-La» schließlich auch aus meiner Erinnerung. Dann, als ich eines Abends in meine Wohnung zurückkam, fand ich einen Brief in der Handschrift des Colonels. Ich öffnete ihn schnell und las eine Nachricht, die anscheinend in  freudiger Erregung geschrieben  worden war. Der Colonel teilte mir mit, daß er trotz frustrierender Verzögerungen und Rückschläge glaube, jetzt unmittelbar vor der Entdeckung der «Quelle» zu stehen. Er gab keinen Absender an, doch ich war erleichtert, wenigstens zu wissen, daß er noch am Leben war.
Viele Monate sollten vergehen, bevor ich wieder etwas von ihm hörte. Als endlich ein zweiter Brief eintrat zitterten meine Hände, als ich ihn öffnete. Im ersten Moment konnte ich seinen Inhalt nicht glauben. Die Neuigkeiten waren besser, als ich auch nur hätte hoffen können. Der Colonel hatte die «Quelle der Jugend» nicht nur gefunden, sondern wollte sie sogar von seiner Reise mit zurückbringen und irgendwann im Lauf der nächsten zwei Monate bei mir eintreffen.
Vier Jahre war es jetzt her, seit ich meinen alten Freund zuletzt gesehen hatte. Und ich begann mich zu fragen, wie er sich in dieser Zeitspanne wohl verändert haben könnte. Hatte diese «Quelle der Jugend» ihn befähigt, die Uhr des fortschreitenden Alters anzuhalten? Würde er so aussehen wie damals, als ich ihn zum letzten Mal sah, oder würde er nur ein Jahr älter erscheinen anstatt vier?
Schließlich kam die Gelegenheit diese Fragen zu beantworten. Als ich eines Abends allein zu Hause war, klingelte überraschend das Haustelefon. Als ich abnahm, meldete der Portier:
«Ein Colonel Bradford ist hier, um Sie zu besuchen». Eine Welle der Erregung überkam mich, als ich sagte: «Schicken Sie ihn gleich herauf.»
Kurz danach klingelte es, und ich riß die Türe auf. Aber zu meiner Enttäuschung sah ich vor mir nicht Colonel Bradford, sondern einen fremden, viel jüngeren Mann. Meine Überraschung bemerkend, sagte der Mann: «Haben Sie mich denn nicht erwartet?»
«Ich dachte, es wäre jemand anders», antwortete ich ein bißchen verwirrt.
«Ich dachte, ich würde mit mehr Begeisterung empfangen werden», sagte der Besucher mit freundlicher Stimme. «Schauen Sie mein Gesicht genau an. Muß ich mich wirklich vorstellen?»
Meine Verwirrung verwandelte sich zunächst in Verblüffung und dann in ungläubiges Staunen, als ich die Gestalt vor mir anstarrte. Langsam stellte ich fest, daß ihre Züge tatsächlich denen von Colonel Bradford ähnelten. Aber dieser Mann sah aus, wie der Colonel vor Jahren ausgesehen haben mochte - in seinem besten Alter. Anstelle eines gebeugten, bläßlichen alten Mannes mit einem Stock sah ich eine große, aufrechte Gestalt.
Sein Gesicht strahlte Gesundheit aus, und er hatte dichtes, dunkles Haar mit kaum einer Spur von Grau.
«Ich bin es wirklich», sagte der Colonel, «und wenn Sie mich nicht hineinbitten, muß ich annehmen, daß Sie sich schlechte Manieren zugelegt haben.»
In freudiger Erleichterung umarmte ich den Colonel, und unfähig, meine Aufregung im Zaum zu halten, führte ich ihn unter einem Schwall von Fragen herein.
«Warten Sie, warten Sie», protestierte er gutmütig. «Kommen Sie erst wieder zu Atem, und dann erzähle ich ihnen alles, was passiert ist.» Und das tat er.

In Indien angekommen, war der Colonel sofort in Richtung tibetische Grenze aufgebrochen und hatte nach der Gegend gesucht, in der sich die berühmte Quelle ewiger Jugend angeblich befinden sollte. Zum Glück war er mit der Sprache dieses Landesteils einigermaßen vertraut, und er verbrachte viele Monate damit, Verbindungen herzustellen und sich mit Leuten anzufreunden. Viele weitere Monate war er damit beschäftigt, die Teile des Puzzles zusammenzusetzen. Es war ein zeitaufwendiger, mühseliger Prozeß, aber seine Hartnäckigkeit brachte ihm schließlich den ersehnten Lohn. Nach einer langen und gefährlichen Expedition in die unerschlossenen Gebiete des Himalaja fand er schließlich das Kloster, das, der Legende zufolge, das Geheimnis ewiger Jugend und Verjüngung besaß.
Ich wünschte, daß Zeit und Platz mir erlauben würden, all die Dinge zu berichten, die Colonel Bradford erlebte, nachdem er in das Kloster aufgenommen worden war. Vielleicht ist es auch besser, daß ich dies nicht tue, denn vieles davon klingt mehr wie Fantasie als Tatsache. Die interessante Lebensweise der Lamas, ihre Kultur und ihre völlige Losgelöstheit von der Außenwelt sind für westliche Menschen schwer zu begreifen und zu verstehen.
In dem Kloster waren nirgendwo ältere Männer und Frauen zu sehen. Die Lamas nannten den Colonel gutmütig «den Greis», denn seit langem hatten sie niemanden gesehen, der so alt aussah wie er. Er war für sie ein höchst ungewöhnlicher Anblick.
«In den ersten beiden Wochen nach meiner Ankunft fühlte ich mich wie ein Fisch auf dem Trockenen. Ich staunte über alles, was ich sah, und manchmal konnte ich kaum glauben, was ich vor Augen hatte. Bald begann meine Gesundheit besser zu werden. Ich konnte nachts tief und fest schlafen, und beim Aufwachen fühlte ich mich jeden Morgen erfrischter und tatkräftiger. Es dauerte nicht lange, da stellte ich fest, daß ich meinen Stock nur noch brauchte, wenn ich in den Bergen herumwanderte.
Eines Morgens etwa drei Monate nach meiner Ankunft erlebte ich die größte Überraschung meines Lebens. Ich hatte zum ersten Mal einen großen, wohlgeordneten Raum des Klosters betreten, der als eine Art Bibliothek für alte Manuskripte benutzt wurde. An einem Ende des Raums befand sich ein bis zum Boden reichender Spiegel. Da ich während der beiden vergangenen Jahre ständig in dieser abgelegenen und primitiven Gegend umhergereist war, hatte ich während der ganzen Zeit nie mein Spiegelbild gesehen. So trat ich jetzt mit einiger Neugier vor das Glas.
Ungläubig starrte ich auf das Bild, das ich vor mir hatte. Meine körperliche Erscheinung hatte sich so drastisch verändert, daß ich volle 15 Jahre jünger aussah. All die Jahre hatte ich gehofft, daß die Quelle der Jugend wirklich existierte. Jetzt hatte ich den physischen Beweis dafür vor meinen Augen.
Die Freude und Erregung, die ich empfand, sind nicht mit Worten zu beschreiben. In den folgenden Wochen und Monaten verbesserte sich mein Aussehen noch weiter, und die Veränderung wurde für alle, die mich kannten, immer offensichtlicher. Es dauerte nicht lange, bis ich meinen Ehrentitel <Der Greis> nicht mehr zu hören bekam.»

An dieser Stelle wurde der Colonel durch ein Klopfen an der Tür unterbrochen. Ich öffnete und ließ ein Paar herein, mit dem ich zwar gut befreundet war, das sich aber keinen ungelegeneren Zeitpunkt für seinen Besuch hätte aussuchen können. Ich verbarg meine Enttäuschung so gut ich konnte, machte sie mit dem Colonel bekannt, und wir alle plauderten eine Weile miteinander. Dann stand der Colonel auf und sagte: «Es tut mir leid, daß ich schon so früh gehen muß, aber ich habe heute abend noch eine Verpflichtung. Hoffentlich sehe ich Sie alle bald wieder.» Doch an der Tür wandte er sich zu mir und sagte leise: «Könnten Sie morgen mit mir zu Mittag essen? Ich verspreche Ihnen, daß Sie dann alles über die <Quelle der Jugend> erfahren werden.»
Wir verabredeten eine Zeit und einen Ort, und dann ging der Colonel. Als ich zu meinen Freunden zurückkehrte, bemerkte der Mann: «Er ist ganz bestimmt ein faszinierender Mann, aber ist er nicht ein bißchen jung für einen pensionierten Offizier?»
«Für wie alt hältst du ihn?» fragte ich.
«Nun, er sieht nicht mal aus wie vierzig», antwortete mein Gegenüber, «aber aus dem Gespräch würde ich schließen, daß er doch mindestens so alt sein muß.»
«Ja, mindestens», sagte ich ausweichend. Und dann lenkte ich das Gespräch auf ein anderes Thema. Ich wollte die unglaubliche Geschichte des Colonels nicht weitererzählen, zumindest nicht, bevor er alles vollständig erklärt hatte.
Am nächsten Tag gingen der Colonel und ich nach dem gemeinsamen Mittagessen in das Zimmer, das er in einem nahegelegenen Hotel bewohnte. Und dort schließlich erzählte er mir alle Einzelheiten über die «Quelle der Jugend».

«Die erste wichtige Sache, die man mich lehrte, nachdem ich in das Kloster eingetreten war», sagte der Colonel «war dies: Der Körper hat sieben Energiezentren, die man sich als wirbelnde Kraftfelder vorstellen kann. Die Hindus nennen sie Chakren. Das sind kraftvolle elektrische Felder, unsichtbar für das Auge, aber nichtsdestoweniger sehr real.
Diese sieben Energiewirbel regieren die sieben Hormondrüsen des endokrinen Systems, die wiederum alle körperlichen Funktionen beeinflussen, darunter auch den Alterungsprozeß.

Die Lage der sieben Energiewirbel (Chakren)
Der erste Wirbel (Wurzel-Chakra genannt) befindet sich am unteren Ende der Wirbelsäule. Der zweite Wirbel (das Sakral-Chakra) ist im Unterbauch unter dem Bauchnabel zu finden. Der dritte Energiewirbel (das Solarplexus-Chakra) befindet sich über dem Bauchnabel aber unterhalb des Brustkorbes. Der vierte Wirbel (das Herz-Chakra) ist in der Mitte des Brustbeins zu finden. Der fünfte Energiewirbel (das Hals-Chakra) befindet sich in der Gegend des Kehlkopfes. Der sechste Wirbel (das StirnChakra) ist in der Mitte der Stirn zwischen den Augenbrauen zu finden. Und der siebte und oberste Energiewirbel schließlich (das Scheitel-Chakra), befindet sich auf dem Schädeldach.
In einem gesunden Körper dreht sich jeder dieser <Wirbel> mit hoher Geschwindigkeit und ermöglicht es dadurch der vitalen Lebensenergie, auch Prana oder <ätherische Energie> genannt, durch das endokrine System aufwärts zu fließen. Wenn aber einer oder mehrere dieser Wirbel anfangen, sich langsamer zu drehen, dann ist der Fluß der vitalen Lebensenergie behindert oder blockiert und - nun ja, das ist einfach eine andere Bezeichnung für Altern und schlechte Gesundheit.
Diese sich drehenden <Wirbel> dehnen sich bei einem gesunden Menschen so weit aus, daß sie aus dem Körper herausragen, bei einem alten, schwachen und kränklichen dagegen erreichen sie kaum die Körperoberfläche. Die schnellste Art, Jugend, Gesundheit und Vitalität wiederzugewinnen, ist, diese Energiezentren dazu zu bringen, sich wieder normal zu drehen. Es gibt fünf einfache Übungen, die das zustandebringen. Jede einzelne davon ist hilfreich, doch um die besten Ergebnisse zu erzielen, bedarf es aller fünf. Diese  fünf Übungen sind eigentlich gar keine Übungen. Die Lamas nennen sie Riten, und ich selbst verwende gern diese Bezeichnung.»
«Alles was nötig ist», antwortete der Colonel, «ist, die fünf Riten täglich zu üben - anfangs mit dreimaligem Wiederholen jeder Übung und dann allmählich zu steigern, bis Sie jeden einzelnen Ritus 21mal am Tag ausführen. Das ist das wunderbar einfache Geheimnis, das der ganzen Welt nützen könnte, wenn es bekannt wäre.»
«Natürlich», fügte er hinzu, «müssen Sie die Riten jeden Tag üben, um wirklichen Nutzen daraus zu ziehen. Einen Tag in der Woche dürfen Sie auslassen, aber niemals mehr. Und wenn Sie es zulassen, daß eine Geschäftsreise oder irgendeine andere Verpflichtung diese tägliche Routine unterbricht, wird ihr gesamter Fortschritt darunter leiden.
Zum Glück finden es die meisten Leute, die mit den fünf Riten anfangen, nicht nur einfach, sondern auch erfreulich und lohnend, dies jeden Tag zu tun - besonders dann, wenn sie anfangen, die wohltuende Wirkung zu spüren. Schließlich dauert es nur etwa 20 Minuten, alle fünf zu machen. Und jemand, der körperlich fit ist, kann die Riten in zehn oder noch weniger Minuten ausführen. Wenn Sie Mühe haben, auch nur so viel freie Zeit zu finden, dann stehen Sie einfach am Morgen ein wenig früher auf, oder gehen Sie abends etwas später ins Bett.
Die fünf Riten dienen ganz ausdrücklich dem Zweck, dem Körper seine Gesundheit und jugendliche Vitalität zurückzugeben. Andere Faktoren tragen entscheidend dazu bei, ob Sie Ihre physische Erscheinung so dramatisch verändern werden, wie ich das getan habe. Zwei dieser Faktoren sind geistige Einstellung und Motivation.
Sie haben festgestellt, daß manche Menschen mit 40 alt aussehen, andere dagegen mit 60 noch jung. Es ist die geistige Einstellung, die diesen Unterschied ausmacht. Wenn Sie fähig sind, sich trotz Ihres Alters als jung zu empfinden, werden auch andere Sie so sehen. Sobald ich damit angefangen hatte, die fünf Riten zu üben, gab ich mir Mühe, aus meinem Kopf das Bild von mir als schwachem alten Mann zu tilgen. Statt dessen festigte ich in meiner Vorstellung ein Bild von mir in meinen besten Jahren. Und ich setzte Energie in Form von sehr starkem Verlangen hinter dieses Bild. Das Ergebnis ist das, was Sie jetzt sehen.
Für viele Menschen wäre dies ein schwieriges Unterfangen, weil sie es  unmöglich finden, die Art und Weise, wie sie sich selbst sehen, zu verändern. Sie glauben, daß der Körper darauf programmiert ist, früher oder später alt und schwach zu werden, und nichts wird sie in dieser Ansicht erschüttern. Trotzdem werden sie sich, wenn sie einmal damit anfangen, die fünf Riten zu üben, jünger und kraftvoller fühlen. Dies wird ihnen in der Folge helfen, ihr Bild von sich selbst zu verändern. Ganz allmählich werden sie beginnen, sich selbst als jünger zu empfinden. Und es wird nicht lange dauern, bis auch andere Menschen Bemerkungen darüber machen, daß sie jünger aussehen.
Es gibt noch einen anderen, äußerst wichtigen Faktor für diejenigen, die entscheidend jünger aussehen wollen, und zwar gibt es noch einen zusätzlichen Ritus, den ich bis jetzt absichtlich zurückgehalten habe. Aber dieser sechste Ritus ist ein Thema, das ich mir für einen späteren Zeitpunkt aufheben werde.»
Dies erinnerte mich daran, daß der Colonel, als wir ihn einige Wochen zuvor nach seinem Alter gefragt hatten, gesagt hatte, daß er uns diese Information bis zum Ende der zehnten Woche vorenthalten würde. Nun, dieser Zeitpunkt war jetzt gekommen, aber der Colonel war noch nicht eingetroffen. Jemand schlug vor, daß jeder sein geschätztes Alter auf ein Stück Papier schreiben solle. Wenn wir dann die Wahrheit erführen, könnten wir sehen, wer ihr am nächsten gekommen war. Wir stimmten dem zu, und die Zettel wurden gerade eingesammelt, als der Colonel hereinkam.
Als wir erklärten, was wir im Schilde führten, sagte Colonel Bradford: «Bringen Sie sie her, damit ich sehen kann, wie gut Sie geschätzt haben. Und dann werde ich Ihnen sagen, wie alt ich wirklich bin.» Mit amüsierter Stimme las der Colonel jeden der Zettel  laut vor. Alle hatten geschätzt, daß er in den Vierzigern sei, und die meisten hatten auf die frühen Vierziger getippt.
«Meine Damen und Herren», sagte er, «ich danke Ihnen für Ihre großzügigen Komplimente. Und nachdem Sie ehrlich mit mir waren, werde ich es auch mit Ihnen sein. An meinem nächsten Geburtstag werde ich 73 Jahre alt werden.»
Zuerst starrten ihn alle ungläubig an. War es wirklich möglich, daß ein 73 Jahre alter Mann nur beinahe halb so alt aussah? Dann drängte sich uns die Frage auf, wieso der Colonel Erfolge erzielt hatte, die so viel eindrucksvoller waren als die unseren.
«Vor allem», erklärte der Colonel, «machen Sie diese wundervolle Arbeit erst seit zehn Wochen. Wenn Sie zwei Jahre davon hinter sich haben, werden Sie eine viel ausgeprägtere Veränderung feststellen. Aber es gehört noch mehr dazu. Ich habe Ihnen noch nicht alles gesagt, was es zu wissen gibt.
Ich habe Ihnen fünf Riten gegeben, deren Zweck es ist, Ihnen jugendliche Gesundheit und Vitalität zu verleihen. Sie werden Ihnen auch helfen, ein jüngeres Aussehen zurückzugewinnen. Aber wenn Sie wirklich wollen, daß die Gesundheit und das Aussehen der Jugend vollständig wiederhergestellt werden, gibt es einen sechsten Ritus, den Sie üben müssen. Ich habe bis jetzt nichts darüber gesagt, weil er sinnlos für Sie gewesen wäre, wenn Sie nicht zuerst gute Ergebnisse aus den anderen fünf erzielt hätten.»

Diesen sechsten Ritus habe ich bei =>"richtigem Umgang mit Sexualität" untergebracht.

=> zu den Übungen Fünf "Tibetern" (Übungen, die das Altern rückgängig machen. Versteht man nur, wenn man das Buch gelesen hat) im Internet

Aus der Bibel:
1.Buch Moses (Genesis) 5.1 ff

 Geschlechtsregister von Adam bis Noah / Die Patriarchen vor der Sintflut

Dies ist das Buch von Adams Geschlecht. Als Gott den Menschen schuf, machte er ihn nach dem Bilde Gottes und schuf
 sie als Mann und Weib und segnete sie und gab ihnen den Namen «Mensch» zur Zeit, da sie geschaffen wurden. Und Adam war 130 Jahre alt und zeugte einen Sohn, ihm gleich und nach seinem Bilde, und nannte ihn Set; und lebte  danach 800 Jahre und zeugte Söhne und Töchter, daß sein ganzes Alter ward 930 Jahre, und starb.
 Set war 105 Jahre alt und zeugte Enosch und lebte danach 807 Jahre und zeugte Söhne und Töchter, daß sein ganzes
 Alter ward 912 Jahre, und starb. Enosch war 90 Jahre alt und zeugte Kenan und lebte danach 815 Jahre und zeugte Söhne
 und Töchter, daß sein ganzes Alter ward 905 Jahre, und starb. Kenan war 70 Jahre alt und zeugte Mahalalel und lebte
 danach 840 Jahre und zeugte Söhne und Töchter, daß sein ganzes Alter ward 910 Jahre, und starb. Mahalalel war 65
 Jahre alt und zeugte Jered und lebte danach 830 Jahre und zeugte Söhne und Töchter, daß sein ganzes Alter ward 895
 Jahre, und starb. Jered war 162 Jahre alt und zeugte Henoch und lebte danach 800 Jahre und zeugte Söhne und Töchter,
 daß sein ganzes Alter ward 962 Jahre, und starb. Henoch war 65 Jahre alt und zeugte Metuschelach. Und Henoch
 wandelte mit Gott. Und nachdem er Metuschelach gezeugt hatte, lebte er 300 Jahre und zeugte Söhne und Töchter, daß
 sein ganzes Alter ward 365 Jahre. Und weil er mit Gott wandelte, nahm ihn Gott hinweg, und er ward nicht mehr gesehen.
 Metuschelach (Methusalem) war 187 Jahre alt und zeugte Lamech und lebte danach 782 Jahre und zeugte Söhne und Töchter, daß
 sein ganzes Alter ward 969 Jahre, und starb. Lamech war 182 Jahre alt und zeugte einen Sohn und nannte ihn Noah und
 sprach: Der wird uns trösten in unserer Mühe und Arbeit auf dem Acker, den der HERR verflucht hat. Danach lebte er 595
 Jahre und zeugte Söhne und Töchter, daß sein ganzes Alter ward 777 Jahre, und starb. Noah war 500 Jahre alt und zeugte Sem, Ham und Jafet.

1.Buch Moses (Genesis) 11.10 ff:
Geschlechtsregister von Sem bis Abram / Die Patriarchen nach der Sintflut:

Dies ist das Geschlecht Sems: Sem war 100 Jahre alt und zeugte Arpachschad zwei Jahre nach der Sintflut und lebte
 danach 500 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Arpachschad war 35 Jahre alt und zeugte Schelach und lebte danach
 403 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Schelach war 30 Jahre alt und zeugte Eber und lebte danach 403 Jahre und
 zeugte Söhne und Töchter. Eber war 34 Jahre alt und zeugte Peleg und lebte danach 430 Jahre und zeugte Söhne und
 Töchter. Peleg war 30 Jahre alt und zeugte Regu und lebte danach 209 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Regu war
 32 Jahre alt und zeugte Serug und lebte danach 207 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Serug war 30 Jahre alt und
 zeugte Nahor und lebte danach 200 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Nahor war 29 Jahre alt und zeugte Terach
 und lebte danach 119 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Terach war 70 Jahre alt und zeugte Abram, Nahor und Haran.

Deuteronomium 34.7: Mose war hundertzwanzig Jahre alt als er starb

Aus 1.Könige 2.11 kann man schließen, daß David ca.95 Jahre alt wurde.

Walt Jones

aus dem =>Buch Hühnersuppe für die Seele / Jack Canfield + Mark Victor Hansen
Niemand verkörperte die Tatsache, daß Erfolg eine Reise und kein Ziel ist, besser als die blühenden und wachsenden »werdenden Menschen«, die dem Alter nicht gestatten, ein Abschreckungsmittel für Leistung zu sein. Florence Brooks wurde Mitglied des Friedenskorps, als sie 64 Jahre alt war. Gladys Clappison lebte im Alter von 82 im Wohnheim der Universität von Iowa, während sie an ihrer Doktorarbeit in Geschichte arbeitete. Dann war da Ed Stitt, der im Alter von 87 an seinem Abschlußprogramm für das Gemeinde-College in New Jersey arbeitete. Ed sagte, es bewahrte ihn vor »Veteranenkrankheiten« und hielt sein Gehirn lebendig.
Niemand hat wahrscheinlich meine Vorstellungskraft über die Jahre so beschäftigt wie Walt Jones aus Tacoma, Washington. Walt überlebte seine dritte Frau, mit der er 52 Jahre verheiratet war. Als sie starb, sagte jemand zu Walt, daß er traurig sein müsse, eine solche langjährige Gefährtin zu verlieren. Seine Antwort war: »Nun, natürlich war es das, aber dann ist es auch vielleicht das Beste.«
»Warum das?«
»Ich will nicht negativ sein oder etwas sagen, was ihren wunderbaren Charakter diffamieren könnte, aber sie hat in den letzten zehn Jahren ein wenig nachgelassen.«
Als er gebeten wurde, das zu erklären, fuhr er fort: »Sie wollte nie irgend etwas tun, sie wurde eine Art Muffel. Vor zehn Jahren, als ich 94 war, sagte ich zu meiner Frau, wir hätten nie etwas anderes gesehen als den schönen Nordwesten an der Pazifikküste. (S.160)
Sie fragte, was in mir vorginge, und ich sagte ihr, ich überlegte, ein Wohnmobil zu kaufen, und vielleicht könnten wir alle 48 angrenzenden Staaten bereisen. >Was hältst du davon?<
Sie sagte: >Ich glaube, du hast den Verstand verloren, Walt.<
>Warum sagst du das?< fragte ich.
>Wir würden da draußen überfallen werden. Wir würden sterben, und es würde keine Leichenhalle geben.< Dann fragte sie mich: >Wer soll fahren, Walter?< und ich sagte: >Ich, mein Engel.< - >Du bringst uns um!< sagte sie.
Ich würde gern Fußspuren im Sand der Zeit hinterlassen, bevor ich mich abmelde, aber man kann keine Fußspuren im Sand der Zeit hinterlassen, wenn man auf seinem Arsch sitzt... es sei denn, man hat die Absicht, Arschabdrücke im Sand der Zeit zu hinterlassen.«
»Also, jetzt, da sie gegangen ist, Walt was willst du tun?«
»Was ich tun will? Ich habe das alte Mädchen begraben, und ich habe mir ein Wohnmobil gekauft. Dies ist das Jahr 1976, und ich werde alle 48 Staaten bereisen, um unser zweihundertjähriges Jubiläum zu feiern.«
Walt bereiste in jenem Jahr 43 Staaten und verkaufte Kuriositäten und Souvenirs. Als er gefragt wurde, ob er jemals Anhalter mitgenommen hatte, sagte er: »Ausgeschlossen. Zu viele von denen würden einem wegen fünfzig Cent über den Kopf knüppeln oder einen auf Peitschenhiebe verklagen, wenn man einen Unfall hat.«
Walt hatte sein Wohnmobil erst einige Monate, und seine Frau war erst seit sechs Monaten begraben, als er gesehen wurde, wie er mit einer ziemlich attraktiven 62jährigen Frau an seiner Seite durch die Straßen fuhr.
»Walt?« wurde er gefragt.
»Ja-ah«, antwortete er.
»Wer war die Frau, die neben dir saß? Wer ist deine neue Freundin, Walt?«
Worauf er erwiderte: »Ja, ist sie.«
»Ja, sie ist was?«
»Meine Freundin.«
»Freundin? Walt, du warst dreimal verheiratet, du bist 104 Jahre alt. Diese Frau muß vier Jahrzehnte jünger sein als du.«
»Nun«, antwortete er, »ich habe schnell entdeckt, daß man in einem Wohnmobil nicht allein leben kann.«
»Das verstehe ich, Walt. Du vermißt wahrscheinlich jemanden zum Reden, nachdem du in all diesen Jahren eine Gefährtin hattest.«
Ohne Zögern erwiderte Walt: »Weißt du, ich vermisse das auch.«
»Auch? Willst du andeuten, du hättest ein romantisches Interesse?«
»Könnte ich haben.«
»Was?« sagte er.
»Es kommt im Leben des Menschen eine Zeit, in der er mit diesem Zeug Schluß macht.«
»Sex?« erwiderte er.
»Ja«
»Warum?« fragte er.
»Nun, weil diese Art der körperlichen Anstrengung für die Gesundheit eines Menschen gefährlich sein könnte.«
Walt dachte über die Frage nach und sagte: »Nun, wenn sie stirbt stirbt sie eben.«
Im Jahre 1978 stieg eine zweistellige Inflationsrate in unserem Land, und Walt war Hauptinvestor in einem Eigentumswohungsprojekt. Als er gefragt wurde, warum er sein Geld von einem sicheren Bankkonto genommen und in ein Wohnungsbauprojekt gesteckt hätte, sagte er: »Hast du's nicht gehört? Dies sind Inflationszeiten. Man muß sein Geld in Immobilien anlegen, so wird es sich vermehren und in späteren Jahren da sein, wenn man es wirklich braucht.« Das ist positives Denken, was?
Im Jahre 1980 verkaufte er einiges von seinem Besitz in der Gegend um Pierce County, Washington. Viele Leute glaubten, Walt wolle den Löffel abgeben. Er versammelte seine Freunde um sich und machte deutlich, daß er nicht den Löffel abgeben werde, sondern er hatte seinen Besitz verkauft, um Bargeld zu haben - »Ich habe eine kleine Barauszahlung und einen Vertrag über dreißig Jahre. Ich bekomme vier Riesen im Monat, bis ich 138 bin.«
Er feierte seinen 110. Geburtstag in der Johnny-Carson-Show. Er kam heraus und sah prächtig aus, mit seinem weißen Bart und seinem schwarzen Hut, ein bißchen wie der verstorbene Colonel Sanders, und Johnny sagte: »Schön, daß Sie hier sind, Walt.«
»Es ist schön, mit 110 überhaupt irgendwo zu sein, Johnny.« »110?«
»110.«
»1-1-0?«
»Was ist los, Carson, werden Sie taub? Das sagte ich. Das bin ich. Was ist so besonderes dran?«
»Das Besondere ist, daß Sie in drei Tagen doppelt so alt sein werden wie ich.«
Das erregt Aufmerksamkeit, nicht wahr? Einhundertundzehn Jahre alt - ein blühender, wachsender, werdender Mensch. Walt griff die Eröffnung auf und spielte schnell auf Johnny an.
»Wie alt wären Sie, wenn Sie nicht wüßten, wann Sie geboren sind, und es gibt keine verdammten Kalender, um Sie einmal im Jahr zu deprimieren? Haben Sie schon von Leuten gehört, die wegen eines Datums deprimiert waren? Oh, mein Gott, ich gehe auf meinen dreißigsten Geburtstag zu. Ich bin so deprimiert, ich habe die besten Jahre hinter mir. Oh, nein, ich gehe auf meinen vierzigsten Geburtstag zu. Alle meine Kollegen trugen schwarz und schickten einen Leichenwagen, um mich abzuholen. Oh, nein, ich bin fünfzig Jahre alt. Sie schickten mir verwelkte Rosen mit Spinnweben, Johnny; wer sagt, man sollte umfallen und sterben, wenn man 65 ist? Ich habe Freunde, die mit 75 wohlhabender waren als vorher. Und als Folge einer kleinen Investition in Eigentumswohnungen, die ich vor ein paar Jahren getätigt habe, verdiene ich, seit ich 105 bin, mehr Dollars als vorher. Kann ich Ihnen meine Definition von Depression - geben, Johnny?«
»Nur zu.«
»Sich einen Geburtstag entgehen lassen.«
Möge die Geschichte des Walt Jones uns alle inspirieren, an jedem Tag unseres Leben zu blühen und zu wachsen.

Bob  Moawad

Aus dem Buch => Krankheit als Weg von Rüdiger Dahlke S.212:
Altersschwerhörigkeit gehört genauso wie schlechtes Sehen, Steifheit und Unbeweglichkeit zu den somatischen Alterssymptomen, die alle Ausdruck sind von der Tendenz des Menschen, im Alter immer unbeugsamer und unnachgiebiger zu werden. Der alte Mensch verliert meist die Anpassungsfähigkeit und Flexibilität und ist immer weniger bereit zu gehorchen.

Ein Buch, das von einem Unsterblichen zu dem Thema diktiert wurde, habe ich => hier online gestellt:
Jürgen Briegel: Offenbarungen eines Unsterblichen Taschenbuch 86159
 

Links zum Thema:

Ein Forum dazu:
           => http://www.razyboard.com/system/user_die_weie_schwester.html

Wikipedia-Adressen:

=>Unsterblichkeit
http://de.wikipedia.org/wiki/Immortalit%C3%A4t

=>Lebenswerwartung
http://de.wikipedia.org/wiki/Lebenserwartung

=>Ältester Mensch
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84ltester_Mensch

=>Biblisches Alter
http://de.wikipedia.org/wiki/Biblisches_Alter


 

Geburtstagsfeiern:

aus dem =>Buch Traumfänger von Marlo Morgan
"Und warum macht ihr das? Feiern gibt es bei uns nur zu ganz besonderen Anlässen. Aber was ist denn so besonderes daran älter zu werden? Man tut doch selbst gar nichts dazu, es passiert einfach!.....Wir feiern wenn wir uns verbessern. Nur man selbst weiß, ob man dieses Jahr besser und weiser ist als im letzten, deshalb sagt man es den anderen, wenn die Zeit gekommen ist, ein Fest zu feiern"

Warnung von Horst Weyrich

Ich betrachte die o.a. Informationen als Segen für den Leser. Man gebe allerdings acht, daß man diese Informationen nicht gedankenlos weitergibt an:

Für die =>Übermittlung anderer präkärer Situationen im Zusammenhang mit der Übermittlung von o.a. Information bin ich dankbar.
 

Rhein-Main-Presse Panorama vom 17.09.2003 

Älteste Frau der Welt wurde 116

TOKIO (dpa) - Die älteste Frau der Welt, die Japanerin Kamato Hongo, hat am Dienstag ihren 116. Geburtstag gefeiert. Die Seniorin ist bekannt dafür, zwei Tage hindurch zu schlafen und die folgenden zwei Tage wach zu bleiben. So verschlief sie auch eine vorgezogene Geburtstagsfeier mit 140 Angehörigen und Freunden Ende August. Hongo wurde am 16. September 1887 in der südjapanischen Stadt Isen auf der Insel Tokunoshima geboren. Nach Auskunft von Angehörigen ,,tanzt“ sie gerne mit den Fingern zu traditioneller Musik ihrer Heimat, liebt Reis und  gesunde  Miso-Suppe. Hongo wurde in das Guinness-Buch der Rekorde eingetragen, nachdem eine Amerikanerin im März vergangenen Jahres im Alter von 115 Jahren gestorben war. 

Es wurde ein Buch veröffentlich zu ewigem Leben, das man sich =>hier als PDF herunterladen kann.