Wichtige Ausschnitte aus dem =>Buch Thalus von Athos - Das Portal - Ein Augenzeuge berichtet über eine Zivilisation im Innern der Erde oder direkt beim =>www.GartenWeden-Verlag.de


»Es ist richtig, über alle geistseelischen Sequenzen zu philosophieren, es ist falsch, daraus Gebote und Dogmen zu konstruieren. Es ist richtig, mit seinen Mitmenschen über alle Lebenserscheinungen zu diskutieren, es ist falsch, daraus Wissenschaften zu hinterlegen, die allgemeingültig sind. Es ist richtig, über alle Dunkelmachenschaften aufzuklären, es ist falsch, es zu tun, wenn man keine Lösungsansätze aufbieten kann.«

 »Mordechai, was du da sagst, verstehe ich und finde alles richtig. Dennoch erscheint mir, eine Aufklärung im herkömmlichen Sinne bietet weder Ansätze für Lösungen noch eine Möglichkeit, die Menschen zum Zuhören zu bewegen«, warf ich nachdenklich ein.

 »Vielleicht bringt man sie schon zu einem kleinen Zuhören, aber ein wirkliches Zuhören findet immer nur dann statt, wenn sich Lösungsansätze als machbar beweisen lassen bzw. bereits bewiesen haben. Beweise findet ihr genug, wenn ihr euch die Mühe macht, genauer hinzusehen. So bietet eure biologische Anbauform bereits wieder eine Art der Rückbesinnung, wobei ihr mehr auf die Permanentkultur achten solltet. In Selbstversorgung, Ausweitung von Familien-Landsitzen, Tauschringen, autarker Energieversorgung, Zinswirtschafts-verweigerung und Reduzierung sowohl pharmazeutischer als auch technischer Errungenschaften liegen bereits ersichtliche Beweise der Machbarkeit vor. Abertausende Menschen und Familien leben schon innerhalb dieser Bemühungen, aber sie versäumen eine Zusammenarbeit untereinander, um daraus eine, sich langsam entwickelnde Beweisbasis, für die übrigen Menschen erarbeiten zu können.
 Besonders wichtig sind die geistseelischen Sequenzen, die dabei noch zu kurz kommen und vielfach gewissen Gurus und selbsternannten Meistern überlassen werden. Sicher, einige Meister sind dazu autorisiert und sind gute Lehrer, aber beileibe nicht alle. So sind auch Letztere auszufiltern, um einer geistseelischen Selbstverwaltung jedes einzelnen Individuums nicht mehr im Wege zu stehen.
 Dir geht es ja besonders um die Priesterschaft der menschlichen Selbstlosigkeit, wie wir sie hier nennen. Ihr solltet nicht selbstlos sein, sondern voller Selbst, um den Manipulationen der Priesterschaft zu entgehen. Dazu gehört es auch, die derzeitig bestehenden Stilblüten von unautorisierten Priestern und Meistern aufzudecken. Wer sich Meister, Wegbegleiter der Selbsterkenntnis oder Therapeut in Lebensfragen nennt, dafür enorm viel Geld und Anbetung (Dogma der Alleinseligmachung) fordert, muss durchleuchtet und alsbald seiner Würden enthoben werden. Nimmt ein Meister nur das, was er selber durch seine Tätigkeit als lebensnotwendig braucht und lehnt den Überschuss ersichtlich ab oder leitet ihn an Bedürftige oder aufbauende Projekte weiter, kann man ihn viel treffender als einen ehrlichen Unterstützergeist betrachten.
 Durch alle Belange der vielfältigen Berufsbilder eurer Spezies zieht sich ein roter Faden, der genau aufweisen kann, worin das jeweilige  Tun  gründet.  Gründet  es  zur  Macht-  und Finanzenauffüllung einiger weniger, solltet ihr dies öffentlich äußern. Gründet es zur Unterstützung der gesamten menschlichen Befriedigung grundsätzlicher Überlebensmöglichkeiten, solltet ihr das fördern.
 Einen Riegel vorschieben solltet ihr dann, wenn manche von euch sagen, sie benötigen zu ihrer eigenen Befriedigung Macht und Reichtum - das ist asurische Mentalität und verabscheuungswürdig.
 Und vergesst niemals - in allen euren Bemühungen sollte der Kern der Freude und des Humors stets vordergründig leuchten. Ihr solltet niemals verbissen und energisch ernsthaft vorgehen, sondern auch zulassen, dass manches eben noch Zeit braucht oder anders durchdacht angegangen werden muss. Einen Fehler verzeihen, gemeinsam darüber lachen, um ihn gemeinsam zu revidieren, ist gesünder und heilender als Beschuldigungen und zynische Vorwürfe - diese sind grundsätzlich störender Natur.«

 Die Ohai nahm einen Schluck des saftähnlichen Getränks, das uns vorher von jemandem gebracht worden war. Es schmeckte süßsauer und hatte einen erfrischenden Charakter, wie bei uns Lemonsaft.

 »Was wir endlich einmal schaffen müssen, ist, die Mauer des geistigen Widerstands aus den Köpfen der Menschen zu reißen«,

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Ein spektakuläres Erlebnis mit Birken

 12. Dezember 2004

  Christa und ich hatten bei einem Spaziergang ein ganz außergewöhnliches Erlebnis. Es war sehr kalt, die Bäume waren voller Reif und es hatte zudem geschneit. Wir gingen durch eine kleine Birkenallee und jedes Mal, wenn wir unter zwei Birken durchgingen, die genau gegenüber auf beiden Seiten der Allee wuchsen, ließen beide Birken rechts und links von uns Reif oder feinen Schnee von ihren Ästen auf uns herab rieseln. Waren wir vorbei, hörte das auf. Auch von den Birken weiter vor oder hinter uns rieselte nichts. Wir machten alle möglichen Versuche - gingen vor und Zurück und wieder vor und jedes Mal passierte das Gleiche. Wir verließen die Allee - und das Rieseln hörte auf, wir betraten die Allee wieder - und das Rieseln begann von Neuem. Irgendwie schienen die Birkendevas mit uns zu spielen.
  Bei unserem MOHLA-Treffen am nächsten Tag berichtete ich von dem Birkenerlebnis und erfuhr vom Großmeister Marconi Erstaunliches.
  »Dieser Baum ist achelischer Natur. Die Birke weist auf eine Erwachung frühlingshafter Naturverbundenheit hin. Dieser Baum wurde von den Achelern auf diesen Planeten gebracht, um der Schwere der Eiche etwas Leichtes entgegen zu stellen. Die Vril (Acheler) stehen für eine enorm fröhliche und lichte Rasse, die zuweilen als feenhaft und elbenhaft durch unsere Mythologien geistert. Ein Vril kommuniziert in seiner Heimstatt stets zuerst mit der Birke, bevor er an sein Tagwerk geht. Es ist für sie der Baum der Seele - der Volksseele der Acheler.
  Möglicherweise haben Sie mit Ihrer Gattin zusammen einen Vorgeschmack erhalten, sich auf eine Vrilinkarnation vorzubereiten.
  Unser Imperator, Herold van den Brugg, mit dem ich eben telefonierte, hegt die Vermutung, Sie und Ihre Frau könnten auf diese Weise die Vril-Signatur erhalten haben - so quasi als lebendigen Beweis für Ihre Höherschwingung in die Vril-Feldebene (5. Dimension). Dies wäre eine Kennzeichnung und Schutzmaßnahme vor Dunkelmächten«, erörterte der Großmeister nachdenklich.
  »Die Birke ist in ihrer materiellen Form kein fester Baum und steht dem Feinstofflichen näher. Wirtschaftlich gesehen bringt die Birke keinen großen Marktgewinn. Sie ist zu wässrig, im Brennwert zu niedrig und nur esoterisch verwertbar. Das sollte uns zu denken geben - nicht wahr, Frater Thalus?«, warf Marconi lächelnd ein.
  Die Birke ist das am leichtesten entzündliche Holz, mit einer hellen Abbrennung und weißer Asche - alles ist lichter und feinstofflicher Natur. Birkenasche eignet sich als einzige Asche überhaupt als Hauttonikum gegen Allergien und Juckreiz. Das sagte Manni nun verblüfft und wies auf meine momentanen Juckorgien auf den Armen hin.
  »Es stimmt plötzlich alles - vieles bisher von mir noch nicht Verstandenes, fügt sich zusammen zu einer großen Einsicht, warum alles so verläuft wie es zurzeit verläuft. Frater Peter ist in seiner Wiedergeburt ein Vril (Acheler) - er war es, der mich (und damit einbezogen, Christa) mit den Achelern in Verbindung brachte. Und Peter trank öfter Birkenwasser.
  Fritz trug Birkenholz-Schuhe und liebte Möbel aus Birke.
  Der Athos-Raum hat einen Birken-Altar und Birkengemälde.
  Auf einem Gemälde von Pharao Aton stehen links und rechts von ihm Birken, deren feine Hängeäste ihn berührten.
  Ulluer benutzt ausschließlich wunderschön bearbeitete Birken- und Haselnussstöcke. Birkenrindengegerbte Ledergürtel bevorzugt Mara; auch eine Vril-Achelerin.
  Menschen mit Birkensignatur sind lichter und fröhlicher als die meisten Menschen es sind.«
  Großmeister Marconi nickte zu meinen lauten Ausführungen und fügte hinzu: »Und der Erlen-Elberich fügt seine Weisheiten im Hintergrund leise hinzu.«
  Ein Blitz nach dem anderen durchzuckte mich - das kann ich gar nicht niederschreiben - denn den kannte ich aus mehreren Träumen.

  Marconi ist gefahren. Frederik, Manni und ich sitzen noch hier und schreiben unsere Gedanken auf. Manni brummt immer wieder:
»Meine Logik scheint momentan links neben der Stirnhöhle zu wimmern«, und Frederik lächelte hintergründig. Er sagte bedächtig:
»Ob die Kirchen und Theologen überhaupt noch wissen, was die Zerstörung anstatt zur Machterhaltung - zum Mord anstatt zur Basiserhaltung - zur Ausführung geschriebener Apokalypsen, anstatt sie als Belehrung zu nehmen«, erklärte Magister Denebius, seines Zeichens Psychoanalytiker und nun mein neuer Mentor.
  Frater Denebius ist eine charismatische Erscheinung und ein absoluter Kenner der Szene. Er ist der Analyst der allgemeinen zeitgeistigen Verirrung der Priesterdienerschaft.
  »Unsere heutige Siebener-Priesterschaft ist dabei, ihre Diener zu bändigen. Die Dienerschaft hat sich seit langem gegen ihre Herrschaft erhoben, ohne zu begreifen, was sie tut. Die negative und geheime Weltregierung, die im Hintergrund wirkt, ist nicht mehr die Priesterschaft, sondern es sind deren abgefallene Diener, menschlicher und seelischer Schrott«, deklarierte Denebius hart. »Es herrscht ein Amoklauf sondergleichen und die Anzeichen dafür können wir durch alle Lebensebenen hindurch sehen und greifen. Es greift ein Irrsinn um sich, den die Priesterschaft so nicht wollte, - aber dennoch verursacht hat. Mit der wissentlichen Verfälschung atlantischen Erbes hat es begonnen und es ist heute kaum noch umzukehren. Das weiß der Papst und alle hohen Würdenträger der Weltreligionen gleichsam. Wie der Dalai-Lama weiß, dass keine Religion irdischer Natur ist, sondern asurischen Einflüssen entspringt, weiß der Papst, dass das Christentum eine Lügenkonstruktion der Diener Christi ist. Unsere Verbundenheit zu kosmischen Lichtmenschen wurde von den Dienern der Ur-Priesterschaft verdreht, um einer zerstörerischen Komponente von dunklen Außerirdischen eine Invasionsbasis bieten zu können. Die heutige Dienerschaft dient fast ausschließlich der satanischen Komponente, die sich sowohl in gewissen menschlichen Eingeburten (Inkarnationen) als auch in einer starken Präsenz von außerirdischen Dunkelwesen zeigt. Das luziferische Prinzip hat sich zum satanischen Prinzip gewandelt, welches träge macht und das menschliche Gewissen einschläfert. Das luziferische Prinzip alleine wäre für uns weniger schlimm - es steht nur für die materielle Verkörperung und die freie Wesensentfaltung. So ist es auch nie das luziferische Prinzip, das zerstört - ist es doch unser physischer Existenzfaktor, sondern das abgespaltene satanische Unterprinzip der Schöpfungsmissachtung, das uns im Griff hält. Obwohl Luzifer ein abgefallenes Prinzip Gottes ist, zerstört er nicht seinen Aufgabenbereich des Schöpfens, aber er lässt das satanische Prinzip zu. So gibt es denn auch keine  Luziferisten, sondern nur Satanisten. Denken Sie darüber nach«, referierte Frater Denebius.
  So muss ich auch in meinen Schriften unterscheiden, worauf wir Menschen achten sollen. Obwohl Luzifer in sich selbst sowohl lichter als auch dunkler Natur ist, erhält das Unterprinzip Satan erst durch die Entscheidung zum Dulden seine Wesentlichkeiten.
  Alle lichten Avatare - Krishna, Buddha, Christus, Steiner, Aton usw. wussten darum und wiesen immer auf Satan als Widersacher hin: Dem Diener seines Herrn Luzifer.

»Richtig. Die Nabelschnur zum Schöpferwesen ist unzerreißbar, wenn man sie nicht gerade mit asurischen Ideen beschmutzt und so die Schwingungen auf das pur Materielle heruntertransformiert«, folgerte Ulluer. »Einige Menschen unter euch beherrschen eine bewusste Frequenzerhöhung, um sich in andere Frequenzfeldebenen einschwingen zu können. Somit sind sie in der Lage, mit Welten, respektive Personen dieser Frequenzen zu kommunizieren. Mitunter wisst ihr aber nicht, welche Mentalitäten sich darunter befindet. So habt ihr vor vielen Jahrtausenden auch die Asurischen auf die Erde gelockt. Sie folgten der Spur solcher erdmenschlichen Frequenzerhöher, forderten sie laufend zur Kommunikation auf und fanden dadurch diesen Raumsektor, den sie seither beherrschen.«

  »Im Laufe der Jahrtausende habt ihr den Asurischen alles geglaubt, was sie euch sagten«, erklärte Mordechai. »Ihr habt euch sogar selber so nach und nach im Lebensalter beschnitten, weil man euch einer fast unglaublichen Gehirnwäsche unterzogen hat. Ihr hieltet sie für mächtige Götter und machtet euch somit selber klein. Dabei seid ihr im Grunde mental viel mächtiger als sie.«

»Ich möchte nicht mehr sehen, was in dem Fall in fünfhundert Jahren sein würde«, warf ich ein.

  »Du kannst es dir selbst ausrechnen - es würde nur noch Innererde sein, die sich davor zu schützen weiß«, nickte sie.

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 Ein geschichtlicher Abriss asurischer Einflussnahmen
14. Februar 2005 Einfahrt nach Innererde

  Nach meiner Einfahrt sitze ich im Gesundungsbereich und schlucke eine süße Paste, eine Art Schokomilch, die sehr gut schmeckt und warte auf Ulluer.
  Er holt mich ab, um mit mir in ein kleines Gebäude zu geben, das wie eine Mischung zwischen alchymistischem Laboratorium und für mich nicht erklärbaren technischen Spielereien anmutet. Zuerst einmal faszinieren mich die leuchtenden Wände und diese fast absolute Ruhe um mich herum. (Diese Wände leuchten, weil sie mit einer Farbe gestrichen sind. die fluoreszierende Pilzkulturen enthält.) Ulluer will mir eine alte keltische Schafhaut-Schrift zeigen, die er unter Laborbedingungen behandeln muss - es hängt irgendwie mit dem Licht zusammen - normales Licht darf nicht benutzt werden.
  Die Schafhaut hat er auf einen Rahmen gespannt, über die er nun eine hellblaue Lichtquelle stellt. Nun kann man sie lesen. Sinngemäß gibt die Schrift wieder, dass die Kelten der ersten Periode (vor etwa 5.950 Jahren) noch genau verstanden, mit ihrer Umwelt in Symbiose zu leben. Und sie schrieben auf, dass sich böse Menschengeister vom Süden her aufgemacht hätten, ihre Ländereien zu verhexen.

  »Das war der Beginn der okkulten Einflüsse auf der nördlichen Hemisphäre und der Grund, warum die Kelten, damals noch wedische Menschen, westwärts zogen. Sie waren weder primitiv noch Jäger oder Sammler, sondern hoch spirituell, medial und zum Teil stark intuitiv ausgeprägte Denker. Sie zogen es jedoch vor, nicht mit anderen Völkern näher zu verkehren, deren geistiges und emotionales Niveau schon ziemlich asurisch infiltriert war. In den urdeutschen Idiomen finden sich noch einige Worte ihrer Sprache und ihres Wissens. Es war damals eine Zeit nach einer großen Katastrophe, die global die vorhergehende Zivilisation fast völlig ausgelöscht hat - wovon eure Historiker allerdings nichts mehr wissen. Dem Inhalt dieser schriftlichen Hinterlassenschaft ist zu entnehmen, dass der Schreiber diese Katastrophe überlebt hat und die Zeiten vorher noch recht sicher definieren konnte«, erzählte Ulluer. »Er oder sie schreibt, die bösen Menschengeister hätten mit höllischen Waffen die Welt vernichtet, weil die Erdenmenschen nicht gegen sie kämpfen wollten. Als aber die Bewohner von innerhalb der Welt eingegriffen haben, mussten die bösen Menschengeister weichen und durften nur noch unter Aufsicht ihre Bosheiten jenen Menschen bringen, die sie gerne wollten. Der Schreiber schreibt ferner: >Da viele Menschen das Böse wollten, haben sie sich zurückgezogen in Gegenden, wohin die bösen Menschengeister nicht durften<. Das deckt sich zum Teil mit unseren Chroniken, liefert jedoch auch Schwachpunkte. Es dürfte sich um die Sichtweise eben jenes Schreibers gehandelt haben, der das Gesamtausmaß nicht überblicken konnte.«

   »Wie eben ein Durchschnittsmensch seine Erlebnisse schildert, die er insgesamt ja nicht global überschauen kann - nur einen Teilbereich seines Umfelds und seiner Erfahrungengen«, folgerte ich.

   »So ist es, Alfons. Jeder Chronist handelt so und auch alle Weisheitsorden sowie Archivare handeln nach diesem Muster«, nickte Ulluer. »Selbst unsere früheren Chroniken, die prähistorischen, worüber es keine filmischen Dokumentationen mehr gibt, verfuhren in einer ähnlichen Form. Aber die Zeit, die dieser Schreiber schildert, ist von uns vielfach mittels holographischer Filmaufnahmen dokumentiert. Ich habe zwei Aufnahmen im Archiv gefunden und wir können sie uns bei mir zu Hause ansehen, wenn du möchtest«

   Und ob ich das mochte! Es ist immer wieder interessant holographische Filme zu gucken, die Jahrtausende alt sind, eine alte Technik zu bewundern, die wir heute noch nicht wieder er-funden haben.

   »Hier siehst du in einem langsamen Überflug einen Schauplatz asurischer Zerstörungswut, indem sie euch Erdenmenschen dazu verführten, eure wunderbaren Techniken zum Zerstören zu verwenden«, deutete Ulluer auf ein gespenstisches Szenario. »Eure Schwingungsvibratoren zum Lastentransport habt ihr so umgestaltet, dass man damit ganze Gebiete dem Erdboden gleichmachen konnte. Wer sich also nicht einem selbsternannten Herrscher gebeugt hat, wurde einfach damit beseitigt, das Gebiet und die Ländereien annektiert, Überlebende abtransportiert und in Umerziehungslager gesteckt, wo sie zum Arbeiten herangezogen wurden. Die Kollektivierung nahm hier ihren Anfang.«

   Im zweiten Holographiedokument sieht man wieder aufgebaute Städte nach asurischem Muster- die Landsitze und Kleinstdörfer sind weitestgehend verschwunden. In den Städten wurden Asura-Fürsten als Herrscher eingesetzt und die menschlichen Erfüllungsgehilfen erhielten Priester- und Ministerposten. Eine straffe Religion asurischer Mentalitäten sorgte denn auch dafür, dass die Bevölkerung unter einer konstanten Angst ihre Frondienste leistete und klaglos die Vorratskammern der Usurpatoren und deren Erfüllungsgehilfen füllten.

   »Das hier ist besonders bezeichnend«, deutete Ulluer auf eine Szene. »Eine gesamte Kleinstadt hatte Missernten und wurde zur Strafe von einer Schar Priester mitsamt Maus und Kegel vernichtet. Sie bedienten sich der asurischen Vernichtungswaffen, die sie die Strafe Gottes nannten und in ihren priesterlichen Chroniken als Tempel- und Ritualgegenstände vermerkten. Besonders abartig waren Strafaktionen mittels Dämonenstäben -ausgebrannte kleine Uranstäbe aus den asurischen Mini-Kernkraftwerken - die sie den zu Bestrafenden befahlen, sie 1 Jahr bei sich zu tragen, um nicht die ganze Wucht der Strafe Gottes abzubekommen. Verstrahlungen und grauenvolles Sterben waren nicht selten die Folge, was später als Lepra oder die Pest der Dämonen bezeichnet wurde. Siehst du Parallelen zu euch heute?«

   Ich sah sie - ich sehe sie heute sogar in Kliniken und in den Händen von Ärzten, die glauben, mit Radioaktivität Krebs heilen zu müssen, weil es ihnen von OBEN so aufgetragen wird...

   »Im Hintergrund siehst du Riesenfelder von Hirse, die allerdings nicht für die Bevölkerung gedacht waren. Sie bekamen dafür im Tausch Ziegen und Schafe, die sie dann nicht mehr zu füttern wussten, weil sie selbst fast verhungerten. Zweigten die Bauern etwas von der Ernte ab, passierte ihnen eine Strafe Gottes - also hungerten sie lieber. Jetzt kommt eine Passage, da treibt es einem das Wasser in die Augen«, brummte Ulluer.

   Fünf Menschen, die etwas Getreide für sich in einem unterirdischen Verschlag vergraben hatten, wurden von zwei priesterlichen Handlangern an die Hauswand gestellt und sie mussten zusehen, wie ihre Felder abgebrannt wurden. Dann nahmen sie ihnen zwei Kinder - Jungen - weg, als Schadenswiedergutmachung. Diese Kinder wurden in die Priestergilden rekrutiert und zu Dienern Gottes ausgebildet, die dann später, im Erwachsenenalter, die raue Herrschaft des Gottes der Asuras noch verbissener vertraten.

   »Im Laufe der Jahrtausende wurde dieses System so verfeinert, umbenannt und kaschiert, dass ihr heute glaubt, euch ginge es bedeutend  besser«,  konstatierte  Ulluer  sachlich.  »Ein Herrschaftssystem muss ja sein und anschaffen tun eben die ganz oben - das ist halt so und von Gott auch so gewollt. Und Gott belohnt die besonders gehorsamen und tüchtigen Gläubigen. Wie es so schön und pervers bei einer eurer esoterischen Autorinnen heißt >Die, die Gott besonders liebt, holt er sich in jungen Jahren zu sich. Und jene, die ihm nicht so sehr gehorchen, lässt er bis ins hohe Alter die Welt erleiden<. Ist doch eine wunderbare Erklärung dafür, wie dumm ihr euch selbst über die Esoterik verschaukeln und verkaufen lasst«

   »Arbeit adelt, sagt meine Mutter immer. Aber ich habe noch nie einen Adeligen arbeiten gesehen«, merkte ich angeregt an. »Ja, ich sehe und weiß bereits, wo und wie uns die Asurischen abernten.«

   »Und dennoch - du könntest den Menschen diese filmischen Dokumentationen zeigen und sie würden es noch immer nicht glauben«, folgerte Ulluer nachdenklich, »selbst die wenig weit zurückliegenden Geschehnisse, die ihr das 3. Reich nennt, sind bisher der Weltöffentlichkeit größtenteils vorenthalten. Die wahren Hintergründe dieses okkult-magischen Nationalsozialismus werden noch immer geheim gehalten, weil stets dieselben Machthaber dahinterstehen und sie sich nicht zeigen wollen. Mittlerweile tauchen immer mehr Beweise und Dokumente auf, aber selbst diese sind zumeist getürkt oder sie weisen eben nur auf einen exoterisch-esoterischen Volksverblendungskurs hin. Dieses 3. Reich besteht immer noch und wird sich alsbald wieder als Politikum zeigen«.

   »Aber was ist denn nun die volle Wahrheit?«, fragte ich.

   »Die kannst du dir doch denken«, blickte Ulluer mich an. »Außerirdische Präsenz, die damals versucht hat, die Apokalypse einzuleiten, die aber fehlgeschlagen ist. Mehrere Asura-Fürsten hinter den unterschiedlichen Staatenbündnissen lenkten diesen Versuch, sind aber an ihrem eigenen Übereifer und Konkurrenzkampf gescheitert. Hitler sprach, er habe den Übermenschen gesehen und er war völlig erschrocken darüber. Nun, er hat die treibende Macht hinter dem Gespinst esoterisch-okkulter Meister gesehen und dabei einem Asura-Fürsten in die Augen geblickt. Jener Fürst war eine starke, charismatische Erscheinung, mit suggestiven Kräften, der Hitler sagte, wie er zu spuren habe. Mittels einer ausgefeilten Technik konnte er den Führer dermaßen beeindrucken, dass dieser beinahe wahnsinnig vor Schreck wurde. Und er sah sich bestätigt in seinem Religionswahn des Übermenschen, und dass er der Messias dessen sei.«

   »Erhielten  damals  alle  Kriegsbeteiligten  technische Unterstützung über asurische Kanäle?«

   »Natürlich. Jedoch war jede Partei der Meinung, sie sei die einzige. Und den semitischen Vertretern suggerierte man, ihnen könne nichts passieren, bis der Holocaust dann doch geschah. Erst da wurde es vielen Finanziers klar, dass auch sie von falschen Versprechungen ins Unglück hineingezogen wurden. Man hatte einem kleinen aber gewichtigen Teil der Semiten versprochen, die Diaspora zu beenden und ihnen ein eigenes Land zu geben, wenn sie mitspielen. Auch wenn das heute von allen Seiten geleugnet wird - es war ein abgekartetes Spiel, um die Erde zu kollektivieren und die Menschheit insgesamt in die Knie zu zwingen. Menschliche Erfüllungsgehilfen gab es zuhauf- wie es sie auch noch heute gibt - die sich Macht, Reichtum und ein zukünftiges Leben in goldenen Städten und Palästen versprachen.«

   »Mir gibt noch so einiges zu denken«, warf ich ein. »Die Beschäftigung mit esoterischen, okkulten, magischen Dingen ist doch gleichbedeutend mit einem Denken in andere Ebenen. Haben die Erfüllungsgehilfen - wie auch immer sie historisch vermerkt sind - nicht irgendwann bemerkt, dass ihnen alles aus dem Ruder läuft?«

   »Natürlich«, nickte Ulluer, »ein paar der wesentlichen Initiatoren, die das erkannten, aber auch Wissenschaftler, die in der Flugkreiseltechnik forschten, sind denn auch kurz vor Kriegsende verschwunden - und zwar mit einigen Raumfahrzeugen asurischer Technik. Größtenteils in den Aldebaransektor, einige auch in
Randbereiche von Innererde sowie in andere, uns unbekannte Regionen.«

   »Was ist aus ihnen geworden?«

   »Das ist im Moment unwichtig. Vorrang hat die Tatsache, dass das Gleichschaltungsprinzip des 3. Reiches keineswegs zu Ende war. Der Versuch einer globalen Kollektivierung ist damals lediglich gescheitert und wird weiterhin konstant angestrebt. Heute wird mit anderen, verbesserten Mitteln und in einer ausgefeilten Psychologie und Planung über die Multinationalität vorangegangen, um an euch letztlich doch noch heranzukommen. Ebenfalls spielt die Pharmazie eine erhebliche Rolle, sowie der Mediensektor und schlußendlich die vereinheitlichen Schulungszentren, die euch sogar teilweise diktatorisch auferlegt werden.«

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*

   Nach meiner Einfahrt in Ulluers Gartenbereich angekommen, erzählte er mir umgehend, man wolle es mir möglich machen, mit einer höheren Spezies namens Mensch in Verbindung zu kommen falls ich dazu bereit sei. Zuerst schossen mir eine Menge Gedanken durch den Kopf. Irgendwie erinnere ich mich noch, dass ich dachte:
>Jetzt gibt's Geisterstunde!<

   Ulluer musste meine Gedanken wohl erraten haben, da er lächelnd einwarf »Wohl eher eine Interaktion zwischen einem physikalisch heruntertransformierten und einem hochenergetischen Menschen. Auch wir bewundern solche Zusammenkünfte immer wieder, weil es ein wundersames Erlebnis ist, aus einem anfänglich minimalen Energiepunkt eine immer größere werdende Formatierung zu sehen, die sich letztlich als ein greifbares Menschenwesen manifestiert.«

   Mordechai kam hinzu und tastete mich kurz kinetisch (kinesiologisch) ab. Ihrer Meinung nach wäre ich dazu bereit, eine neue Einweihung zur Erkenntniserweiterung anzunehmen.

   »Natürlich benötigst du uns im Grunde dazu gar nicht - aber es erscheint uns, dass es beim ersten Erlebnis dieser Art, in einer freundlichen Atmosphäre und bei unserer Anwesenheit leichter für dich zu ertragen zu sein wird«, meinte sie.

   »Ist da etwas schwer auszuhalten?«, fragte ich irritiert.

   »Nein! Nur das Überraschungsmoment kann zur Folge haben, dass dir etwas schwindelig wird«, lächelte Mordechai. »Richte einfach dein Augenmerk auf den alten Baumstumpf, worauf Ulluers Jacke liegt. Und blicke hin, auch wenn du dabei nervös wirst - es ist lediglich ein ganz normaler Vorgang einer Materialisierung, die du zum ersten Mal bewusst wahrnehmen wirst«

   Zuerst bemerkte ich noch nichts. Bis sich ein kleines Funkeln immer dichter zu einem bunten Lichterfunkeln konzentrierte und das Gebilde sich immer mehr ausweitete. Es formte sich nun eine aus sich herausgehende konische Form, die sich sehr rasch in menschliche Konturen erweiterte. Aus einer anfänglichen trüben Figuration formten sich immer klarer menschliche Züge, bis letztlich ein Menschenwesen vor uns stand und kurz seufzte.

   »Die Erschwernis in einem körperlichen Zustand ist jedes Mal bemerkenswert«, sagte die Saraphine (sie hatte sich weiblich anmutend materialisiert). »Diese massive Konzentration atomarer Zusammenballungen beinhaltet gleichermaßen eine starke Elektronenabbremsung und Beengung«, hörten wir ihre Stimme. »Für euch ist das alltäglich. Für uns jedoch nicht und wir können sehr gut erkennen, dass es in dieser Dichte oft schwer ist, die Gedankengeschwindigkeit gleichzeitig noch zu halten.«

   Noch immer war ich wie geplättet. Nun sah sie mich lächelnd an und ich hörte wieder ihre Stimme, die auf meiner Stirn eintraf und sich über den gesamten Kopf in Richtung Ohren manifestierte.

   »Wer den Umgang mit uns nicht kennt und das Wissen über uns über die Jahrtausende hinweg verloren hat, der muss sich erst einmal wieder darauf einstellen, dass er nicht träumt - oder?«, lächelte sie mich herzlich an. »Grob gesagt, verhält es sich so zwischen Insekten und euch physischen Menschen - Insekten nehmen euch nicht wirklich wahr, für sie seid ihr als Menschenwesen nicht existent«

   »Das scheint aber Mücken nicht daran zu hindern, uns zu stechen«, entfuhr es mir.

   »So, wie ihr uns stecht, wenn ihr euren Planeten und eure Mitmenschen bewusst verletzt und euch gegenseitig die Hölle bereitet«, folgerte sie breiter lächelnd. »In unserem energetischen Zustand bewegen wir uns nicht räumlich konzentriert, sondern erweitern uns über Lichtjahre hinaus, wobei wir sämtliche Materiefeldebenen durchdringen. Wir nehmen daraus wahr, wie roh und gefühllos ihr mit allem umgeht, was beseelt und vergeistigt ist wie eben auch die Materie in jeglicher Form. Nun besitzt ihr das Recht, die Materie zu erforschen und für euch daraus alle Schlüsse und Erkenntnisse zu ziehen, um damit sorgsam und für andere inkarnationswillige Menschenseelen die Existenzbasen zu verbessern.«

   »Das leuchtet mir sofort ein«, nickte ich zustimmend, »doch wie können wir an unserem Forschungsverlauf etwas ändern, da wir ja schon so tief im Zerstörungsmechanismus gefangen sind?«

   »Ihr seid ja nicht im Zerstörungsmechanismus gefangen«, erläuterte sie und nahm nun auf der Gartenbank gegenüber Platz. »Ihr habt jede Freiheit, aus diesem Zerstörungsmechanismus auszusteigen. Es ist nur ein ganz geringer Anteil wirklich schöpfungszersetzender Menschenkreaturen, die euch den Anschein der Übermächtigkeit gibt. Ihr bzw. die Innerirdischen, sagen Asurische und ihre irdischen Erfüllungsgehilfen dazu. Somit erweist ihr dem widergöttlichen Schöpfungsprinzip euren Dienst und vergesst darüber eure wirklichen Aufgabenbereiche. Ihr seid nicht in die Materie gefallen, weil ihr euch angeblich vom göttlichen Prinzip abgesondert habt, sondern ihr habt ursprünglich freiwillig diese Feldebenen zum Erforschen gewählt, um Gottes Schöpfung innerhalb der Materie zu erweitern. Und denn seid ihr irgendwann als bewusste Schöpferwesen gefallen - so tief, dass euch der Kontakt zu Gott und auch zu uns abhandengekommen ist. Die Gruppe derjenigen Geistseelen, die sich bewusst vom Schöpferprinzip abwandten, war zuerst recht klein. Ihr bezeichnet sie als Luzifer und dessen Engelschaften, die später auch materiell als Menschenwesen durch das Universum inkarnierten. Nur bei einem ganz geringen Teil von euch Erdenmenschen handelte es sich ursprünglich um abgefallene Geistseelen, doch ihr habt ihnen die Führung überlassen und lauft nun Gefahr, euch völlig in die Ausgesondertheit zu verlieren. Einige von euch sind sich dessen bewusst oder wieder bewusster geworden und sie machen ihre Mitmenschen darauf aufmerksam. Du bist nur einer von bereits vielen Menschen, die innerhalb dieses Aufgabenbereichs ihre Berufung gefunden haben. Insgesamt jedoch kannst du ganz gelassen sagen, ihr müsst nichts erkämpfen, weil sich das Gewicht der menschlichen Gedanken längst wieder ins Lichte erhöht. Es geht nur noch darum, dass dies allen Menschen bewusstgemacht werden muss, um den Status Quo zu knacken.«

   »Seid ihr Saraphinischen vergleichbar mit den biblischen Seraphim und Cherubim?«, fragte ich.

   »Im Prinzip schon, Seraphim ist nur eine andere, eher männlich anmutende Bezeichnung für uns - aber so wie ihr uns darstellt, davon wollen wir uns gerne distanzieren«, lachte sie nun herzlich. »Vielleicht hilft es euch, wenn ich dir sage, dass wir Menschenwesen und wir alle Geschwister sind und es keine höhere Spezifikation gibt. Ob nun materiell, feinstofflich oder energetisch, im Wesen sind wir identisch. Dass man energetische und feinstoffliche Geistwesen höherstellt, als die Geistwesen, die innerhalb der Materie agieren, ist eine Erfindung eurer Religionen. Im Aktionsradius sieht es da schon etwas anders aus. Ihr seid planetengebunden, die Feinstofflichen galaxiegebunden und die Energetischen in ihrem Universum gebunden; und es gibt unendlich viele Universen nebeneinander.«

   »Mir wurde oft gesagt, je höher Wesenheiten sind, desto mächtiger sind sie und desto demütiger müssen wir vor ihnen sein«, konstatierte ich.

   »Das ist völlig verdreht«, lächelte sie. »Niemand ist größer oder mächtiger innerhalb der Schöpfung - nur manche eben umfassender im Aktionsradius. Grundsätzlich dienen wir alle der einen Idee: Dem Menschsein auf allen nur erdenklichen Feldebenen. Und was das Schöpfersein innerhalb der Materie anbetrifft, so steht der materialisierte Mensch sogar an vorderster Stelle, wenn er sich dessen bewusst ist und wir sind dazu da, ihn dabei aus einer höheren Feldebene heraus zu unterstützen. Wer jedoch denkt, seine Feldebene alleine sei die einzig richtige für ihn und alle anderen gingen ihn nichts an, fehlt weit. Alles steht mit allem in Wechselwirkung, und was wirkt, lässt sich auch auf die jeweiligen Feldebenen ausdrücken. Im kosmischen Prinzip überwiegt ein schöpferischer Gedanke tausenden gegenschöpferischen Versuchen, denn das Prinzip ist unumstößlich. Wenn ihr euch also merkt, dass ein im Prinzip dynamischer Schöpfungsakt in der Lage ist, tausende gegenschöpferische Versuche zu eliminieren, dann wisst ihr, welche Macht ihr gegenüber den Asurischen habt«

   Ich hatte nochmals eine Frage an sie.

   »Da es dir/euch wohl jederzeit möglich ist, dich/euch konzentrisch auf einen beliebigen Punkt im Universum zu manifestieren, kann ich davon ausgehen, dass wir Erdenmenschen mit euch schon öfter zu tun hatten.«

   »Natürlich«, schmunzelte sie sehr menschlich, »und wir wurden und werden sehr unterschiedlich definiert. Je nach kreatürlicher Auffassungsgabe, kursieren wir als die an Gottes Thron am nächsten stehenden Engel und Erzengel, oder als die Schöpfergeister von Galaxien und unendlichen Welten. Tatsache ist, alles ist richtig und dennoch nicht für jeden von euch nachvollziehbar. Mit Glauben hat das nichts zu tun - lediglich mit den prinzipiellen Faktoren, dass wir Geistseelen miteinander bestimmen, wie sich das Universum insgesamt gestaltet.  Physisches Leben alleine, wie die meisten Körperwesen meinen, gibt es nicht in Form einer endgültigen Schöpfungsphase, sondern es ist eine Phase von einem Aggregatzustand in einen anderen. Wir Saraphinischen decken als Energiewesen etwa 9-12 Dimensionen ab - ihr Erdenmenschen, je nach Bewusstseinsgrad zwischen vier und fünf. Es ist ein Irrglaube, der bei euch verbreitet wird, dass es Geistseelen gibt, die sich nur in der dritten Dimension bewegen. Denn wer drei Dimensionen überblicken kann - und das könnt ihr alle(!) - dessen Geistseele muss sich mindestens in der vierten Dimension aufhalten, denn sonst könnte er die darunterliegenden drei Dimensionen nicht überblicken. Materielle Geistseelen können bis in die 6. Dimension hinein körperlich leben und es gibt auch auf der Erde einzelne Geistseelen, deren Bewusstsein bis in die 6. Dimension hereinreicht. Ohne festen Körper, in einem feinstofflichen Zustand, können Geistseelen 7-9 Dimensionen umfassen. Und alle Dimensionen sind gleichzeitig vorhanden. Zusätzlich gibt es noch den rein geistigen Zugang in alle Dimensionen. Jede materialisierte Seele ist in der Lage, mit dem Schöpfer allen Seins zu kommunizieren und der befindet sich durch alle Dimensionen hindurch im göttlichen Geistfeld, das wir auch als 13. Dimension bzw. 13. Äon bezeichnen. Außerdem agieren alle Menschenwesen untereinander über alle Aggregatzustände hinweg - ihr halt vielfach nur unbewusst und gelegentlich taucht in euch darüber auch Bewusstheit auf, worüber wir uns sehr freuen.«

   »Wenn ich jetzt sage, ich setze mir meine eigenen Prioritäten, weil ich davon überzeugt bin, darin meine persönliche Aufgabe zu sehen, dann werte ich - oder? Und wenn ich etwas für mich bewerte, so besitzt das für mich in diesem Moment die Voraussetzung, diese Aufgabe für mich zu lösen«, warf ich interessiert ein.

   »Das ist völlig richtig«, nickte sie. »Dir wird etwas offenbar, worin du dich einweihst und es letztlich zur Lösung führst. Offenbarung, Einweihung und Erlösung - das gilt gleichermaßen durch alle Feldebenen.«

   »Ich werde öfter gefragt, ob ich nicht bestimmte technische und soziale Lösungen aus Innererde oder von den Anderweltlern mitbringen könnte, um bei uns endlich etwas zum Positiven zu ändern«, konstatierte ich. »Insgesamt wertet man bei uns häufig ein technisches oder soziales Equipment, das uns einfach so gegeben wird, viel höher, als das eigene Nachdenken oder Überdenken, um aus sich selbst heraus eine persönliche Lösung zu finden.«

   »Das ist euer großes Handicap, welches euch in die asurischen Verflechtungen geführt hat«, fiel nun Mordechai in das Gespräch mit ein. »Die meisten von euch erwarten von einem anderen Menschen oder Wesen ein Patentrezept zur Lösung aller Probleme. Das asurische System hat euch durchdrungen mit einem kollektiven Denken, worin es immer eine Führungspersönlichkeit geben muss, die den Ton angibt«

   »Ihr lasst euch auf ein Niveau herunter, das ihr leicht aus dieser verfahrenen Situation herausholen könntet«, fuhr die Saraphinische fort. »Ihr steigt doch auch nicht auf das Niveau eines halbbewussten Primaten herunter, um in seiner Welt nach seinen Gesetzen zu leben und euch auch noch von ihm in Schande und Primitivität gängeln zu lassen. In diesem Vergleich liegt, hart an der Grenze, die Wahrheit der asurischen Machenschaften auf eurem schönen Planeten.«

   Die Saraphine verdünnisierte sich im wahrsten Sinne des Wortes wieder, so, wie sie gekommen war. Ich blieb noch eine Weile still und grübelte über ihre Worte nach. Obwohl mich dieses Erlebnis sehr berührt und fasziniert hat, kam ich nicht umhin, leise für mich zu brummeln: >Das glaubt mir keiner!<

   Oh, ja - ich persönlich weiß, was ich erlebe und erfahre, aber wie soll ich das alles meinen Mitmenschen so erzählen, dass sie es nachvollziehen können?

   Ulluer und Mordechai brachten mich noch in die Vorbereitungskammer für die Ausfahrt. Beide erklärten mir unabhängig voneinander, dass es gar nicht darauf ankäme, ob man mir glaube oder nicht, sondern darauf, dass es die richtigen Menschen zur rechten Zeit verstehen und nachvollziehen werden.

   »Es geht um jene Menschen, die noch einen Rest an Urerinnerung besitzen und die nur darauf warten, dass es ihnen jemand mitteilt. Sie sind nicht alleine in ihrem Denken und Handeln. Nur ein wenig Unterstützung bei solchen Menschen reicht vielfach aus, sie auf ihrem Weg zu bestärken, den sie dann mit neuer Kraft und Enthusiasmus weitergehen können. Jene Menschen, die über dich lachen oder dich lediglich verunsichern wollen, weil sie dir deine Erfahrungen grundsätzlich neiden, kannst du getrost durch dich hindurchlaufen lassen«, folgerte Ulluer freundlich.

   Konklusion
   Es mag den Leser gelegentlich anmuten, ich verließe immer wieder den linearen Weg meiner Tagebuchnotizen, doch ich kann versichern, dass dem nicht so ist. Meine Notizen entsprechen exakt einer Sicht linearer Erfahrungen, die nicht jeder so einfach nachvollziehen kann, weil jeder einzelne von uns andere Erfahrungswerte und Wegbegehungen zeitigt. Da ich mich mittlerweile relativ gut kenne, kann ich meine Erlebnisse zumindest größtenteils nachvollziehen, wenngleich ich mich schon manchmal frage, wie ich manches für mich selbst werten kann.

   Ein Freund sagte mir einmal in einem längeren Gespräch: >Es sind die Jahresringe unserer unterschiedlichen individuellen Prägungen, die uns zu einer zeitlichen Lösung führen. Es werden stets neue Jahresringe verknüpft, bis sich der Stamm in seiner Einzigartigkeit so darstellt, wie er sich im ausgewachsenen Zustand präsentieren möchte.<

   Er meinte damit, dass jeder Mensch seine persönliche Einzigartigkeit besitzt, die er nicht einem anderen übertragen kann - ebenso nicht umgekehrt.

   Da es nun mal eine Menge Menschen gibt, die unentwegt glauben, ihre Begrifflichkeiten anderen überstülpen zu müssen, sollte man sich vor solchen Eingriffen zu schützen wissen. So erklärt es sich auch von selbst, je unreifer und unerfahrener ein Mensch ist, desto aufdringlicher und eindringlicher will er sich als der Größte und Klügste anbringen. Kann er das nicht, wird er um sich zu schlagen beginnen und alles und jeden niedermachen wollen, der ihm nicht gehorcht, ihm nicht zu Kreuze kriecht.
   Aus einigen Randbemerkungen meiner Notizhefte kann ich immer wieder entnehmen, wie sehr ich gelegentlich von Artgenossen angegriffen werde, die eigentlich kaum ein Wissen um irdische Zusammenhänge besitzen. Manche haben sich ein regelrechtes Internetwissen angeeignet, ein Googlewissen.

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Acheler

   05. April 2005 Einfahrt

   Ulluer rief mal wieder an mit der Frage, ob ich nach Innererde einfahren möchte. Er wurde mir heute meine ganzen Fragen zu seinem Heimatplaneten Achele beantworten. Darauf brannte ich schon lange.

   »Die achelische Regierungsform besteht aus einer, aus allen Lebensbereichen zusammengestellten, Abordnung. Das bedeutet, jeder Berufsstand und jeder Lehrstand besitzt zwei Sitze in einem Auditorium, das für jeweils ein Planetenjahr zusammengestellt wird. Dieses Auditorium hat ausschließlich organisatorische Aufgaben für den Kontakt mit anderen Planetenspezies. Ansonsten verwalten sich die Menschen aller Vrilplaneten innerhalb ihrer kleinen Dorfstrukturen selber. Wahlen wie bei uns existieren nicht, weil sie in einer Welt, in der es keine Regierungsmacht gibt, nicht nötig sind. Solch ein Gremium benötigt Menschen, die ein gutes Organisationstalent haben und nur solche Menschen melden sich auch freiwillig für diese Tätigkeit, die weder Geld einbringt, noch Macht. Es gibt nämlich kein Geld. Bei Gebrauchsgegenständen verwenden wir langlebige und hochwertige Materialien, die ästhetisch und handwerklich gefertigt werden. Raumtechnische Fabrikationen zum Transport von Gütern werden aus Materialien hergestellt, die eine Lebensdauer von bis zu 25.000 Jahren aufweisen«, erläuterte Ulluer meine Fragen.

   »Es werden jährlich an die 7-8 Raumschiffe gefertigt - nach eurem Leistungsstandard eine absolut faule und träge Fertigungsmoral«, lächelte er mich an. »Das Gesundungswesen kennst du bereits. Normalerweise werden die Menschen auf Achele nicht krank, weil einer Krankheit stets ein Konflikt vorausgeht und die entstehen bei uns fast gar nicht. Trotzdem kommen auch mal Unfälle vor, die behandelt werden müssen und wenn jemand das Gefühl hat, sein Energiefeld einmal neu ausrichten zu müssen, dann haben wir dafür entsprechende Geräte.
   Wir Vril/Acheler leben seit Jahrtausenden auf Familienlandsitzen und unterliegen keinen asurischen Einflüssen mehr. Unsere Spezies führt auch keine Kriege, genauso, wie auch die Spezies, die du Ohai nennst.  Alleine die Voltrain (sie werden in einem der nächsten Bücher näher beschrieben), sind in der Lage, innerhalb der kosmischen Gemeinschaft in eine Verteidigung zu gehen. Es handelt sich dabei jedoch nicht um eine Verteidigung mit kriegerischen Mitteln. Sie findet auf energetischer Ebene statt. Die Voltrain sind mental enorm stark und die Asurischen fürchten sie wie der Teufel das Weihwasser, wie du dich gerne ausdrückst.
   Natürlich gibt es auch noch neutrale Spezies, die nur dann eingreifen, wenn eine Planetenbevölkerung darum bittet, sie von den Asurischen zu befreien. Wir arbeiten alle zusammen nach den jeweiligen Fähigkeiten und Anlagen, sodass sich daraus eine große Armada zusammenstellen lässt, wenn es unumgänglich wird«.

   »Werden wir Erdenmenschen eines Tages auch mal in den Genuss achelischer Mentalität und solch eines Lebens kommen?«, fragte ich.

   »Diese Tendenz ist vorhanden«, nickte er, »bei euch sind mehrere Tendenzen vorhanden und es werden jene zum Greifen kommen, die insgesamt die stärkste Tendenz aufweisen. Dazu gehört ein Zutrauen und Vertrauen in die jeweiligen Tendenzen, die ihr euch insgeheim wünscht - und zwar in der Mehrzahl«.

   »Es findet bereits eine stille Reformation statt - das weiß ich«, konstatierte ich, »doch die Asurischen und ihre irdischen Erfüllungsgehilfen wissen das auch.«

   »Sie wissen nicht annähernd das, was du bereits weißt«, lächelte Ulluer. »Sie spekulieren, mutmaßen, argwöhnen und suchen verstärkt, euch weiter einzulullen, indem sie euch immer wieder neue Ablenkungsmanöver vorsetzen. Doch die aufwachenden Reformer, wie du einer bist, werden sie nicht mehr von ihrem Weg abbringen können.«

   Wir schlenderten an einem kleinen Bach entlang, auf ein Anwesen zu, das in der Sonneneinstrahlung richtig mittelalterlich aussah. Ein Holzhaus mit Reetdach, eine niedrige Steinmauer diente als Einfriedung, die eine große Fläche umschloss.

   »Hier leben zwei Menschen, die vor über 30 Jahren von der Oberfläche nach hierher auswanderten und von den Innerirdischen die Genehmigung dafür erhielten. Sie waren früher in Sizilien als Juristen tätig, bis sie beinahe von bestimmten Gruppierungen getötet wurden. Da sie schon von Kindheit an Kontakte zu Innererde hatten und ihre Eltern ebenfalls ein ganzes Leben Kontakte pflegten, haben wir uns entschlossen, hier eine Ausnahme zu machen. Wie du siehst, leben sie wedisch und sie sind glücklich darüber, dass sie die Schwingung hier vertragen. Nur sehr selten können Oberflächengeborene in Innererde langfristig integriert werden, da die Sphären doch sehr unterschiedlich strukuriert sind.
   Wir gehen nur vorbei - unser Ziel ist weiter vorne, auf dem Hügel.«
   Auf dem Weg dorthin trafen wir Mordechai, die sich zu uns gesellte.

   Ein lang gestrecktes Gebäude duckte sich zwischen Laubbäumen und hohen Sträuchern. Mir schien es etwas zu lang zu sein als Wohngebäude. Schon erklärte Mordechai, es sei eine Art Langhaus, das die Reptos für ihre Feste nutzen.
   ,,Morgen feiern sie ein vierteljährliches Ritual, das sie Tachschrankar nennen. Die Homo-Sapiens, die hier leben, feiern diese Feste ebenso - bei ihnen heißen diese Feste wie bei euch oben Jahreszeitenfeste.
   Obwohl es hier im Innern der Erde keine großartigen Jahreszeiten gibt, feiern wir die Jahreszeitenfeste im Angedenken an die oberirdischen Jahreszeiten«, erzählte sie. »Vor vielen Jahrtausenden, als die irdischen Reptostämme noch auf Obererde mit euch Homo Sapiens zusammenlebten, habt ihr zusammen die jeweiligen Jahreszeitwechsel gefeiert, wobei sich zugleich junge Menschen umsahen, ob sich vielleicht ein potenzieller Partner in ihrem Umfeld befindet. Sapiens wie Reptos suchten unter ihresgleichen, doch gefeiert wurde immer zusammen. Falls ihr oben mal wieder eine Sommersonnenwendfeier macht, wie wir morgen, denkt ihr vielleicht dann dabei an frühere Zeiten...«

   Am Langhaus angekommen, sahen wir junge Menschen beiderlei Spezies zusammen den Vorplatz und das Haus schmücken. Mit frischen Zweigen, Blumen und unterschiedlichen Früchten, erinnerte mich das an unser Erntedankfest, aber alles geschah mit Fröhlichkeit und unter ständigem Gekicher. Keine Verlegenheit lag darin, sondern einfach Freude am Tun und die Erwartungshaltung des kommenden Festes.
 

   Wir blieben am Rande stehen - das gebiete die Achtung vor der Jugend, erklärte Ulluer. Man nahm von uns nur am Rande Notiz und so sei es auch richtig. Ältere Menschen helfen dabei nur, wenn sie ausdrücklich dazu gebeten werden - zumeist jedoch nur beim Zubereiten von Speisen oder beim Aufbau kleinerer Schwitzhütten, die stets dazu gehören.

   Etwas höher, auf dem ansteigenden Hügel, bauten junge Menschen an einem hohen Gerüst, das von vielen dicken Seilen gesäumt wie ein Wachturm hervorstach. Dort werden jeweils Kreistänze von jungen Männern oder jungen Weibern abgehalten. Je anmutiger und ausgefallener die jeweiligen Tänzer ihre Kapriolen ziehen, desto mehr Chancen haben sie, von einem potenziellen Heiratskandidaten herausgepickt zu werden.

   »Da ist noch lange nicht das letzte Wort gesprochen«, folgerte Mordechai angeregt lächelnd ob der Vorstellung zum folgenden Ritualtag. »Der erste Anschein ist oftmals nur der Auftakt weiterer Balzversuche, die sehr fröhlich und vielfach amüsant ablaufen. Nicht immer finden sich an solchen Ritualfestivitäten tatsächlich Paare - aber es ist eine schöne Tradition, die im gesamten Umkreis der jeweils 10 befreundeten Clans abgehalten wird. Immer wieder erscheinen auch Zuschauer aus anderen Gegenden, holen sich neue Ideen und schauen sich gewisse Balzkniffe ab und umgekehrt nehmen auch immer kleine Gruppen von hier an den Festen woanders teil. Für dich erst mal nicht so gut vorstellbar - hm?«

   »Oh doch«, lachte ich, »meine Fantasie scheint da noch besonders weit in die Urvergangenheit Zurückgehen zu können.«

   »Natürlich kommt das gemeinsame Essen nicht zu kurz und es finden jede Menge Gaukeleien statt und es wird musiziert. Alles ist sehr ausgelassen, jedoch immer in einem Rahmen tiefster innerer Zufriedenheit und Dankbarkeit, im wedischen Dasein integriert zu sein«, folgerte Mordechai.

   »Wie macht ihr das, das Asurische aus Innererde fern zu halten«, fragte ich.

   »Nicht wir machen das. Wir selbst sind ja auch nur Gäste auf und in der Erde«, erwiderte Mordechai. »Die Bewohner von Innererde haben sich, nachdem ihre Vorfahren sich hierher zurückzogen, nie auf die asurischen Spielchen eingelassen und sich in relativ kurzer Zeit eine effiziente Abschirmung geschaffen, die über die Jahrhunderte und Jahrtausende optimiert wurde. Es wurde nicht einmal uns gelingen nach Innererde zu gelangen, wenn die Bewohner das nicht wollten. So sind mehrere Sicherheitssperren dafür verantwortlich, dass kein Unbefugter nach Innererde gelangt. Und solche, die es mit Gewalt versuchen, stellen schon nach kurzer Zeit Irritationen und Desorientierung fest. Auch beim polaren Überflug gelangt kein oberirdisches Flugzeug tatsächlich auch nur in die Nähe der Poleingänge, da die Bordsysteme ab einer bestimmten Annäherung auszufallen drohen. Wer dennoch so ignorant ist, noch mehr zu wagen, muss mit einem Absturz rechnen. Einige Militärs von euch haben schon solche Erfahrungen machen müssen. Doch anstatt daraus zu lernen, nehmen sie das zum Anlass, Innererde als feindlich abzustempeln. Daraus entwickelte sich auch die Mär von den bösen Reptos, der Gefahr aus den unergründlichen Tiefen der Erde (man setzte sie mit Satan gleich, der ja in der Erde leben soll), sowie der Legende von den beiden Reichen namens Agartha und Shamballa.
Lässt sich etwas nicht mit der Ratio erklären, muss es eben im Sinne von Gut und Böse abgestempelt werden.«

   »Viele Legenden ranken sich darum - das habe ich schon bemerkt«, folgerte ich, »doch auf Innererde habe ich vieles nicht bezogen. Zumindest nicht, bis ich selbst diese Kontakte bekam.«

   »Der Mensch wäre allerdings dazu fähig, viele Legenden mit Innererde in Beziehung zu bringen, wenn er sich endlich einmal seine eigenen Gedanken über die geologische Zusammensetzung von Planeten machen würde«, lächelte Ulluer. »Alleine die Zentrifugalkraft von sich drehenden Planeten und Himmelskörpern impliziert doch geradezu innere Hohlräume und eine plasmaartige Zentralsonne im Inneren. Dass nun Leben sowohl auf als auch in einem Planeten möglich ist, ist nur die logische Schlussfolgerung, wenn man das Gesetz von oben wie unten kennt. Anderenfalls ist es euch nicht unscheinbar, wenn es heißt, Leben manifestiert sich nicht nur materiell, sondern auch feinstofflich und rein geistig. Ihr nehmt rein geistige Wesenheiten, Energien und Hierarchien als gegeben hin, aber nicht, dass sich das auch auf Innererde bezieht. Ebenfalls finden sich weitere Denkfehler bei euch, wie z.B. die Vorstellung, das Spirituelle sei generell nur lichter Natur. Besonders in den spirituellen Feldebenen finden sich sowohl luziferische, als auch dunkle Wesenheiten, die lichtasurisch, asurisch oder auch wedisch gepolt sind. Auch neutrale Wesenheiten gibt es, die sich entschieden haben, beide Existenzfeldebenen so gut wie möglich voneinander zu trennen. Diese Erzengelschaften und Saraphinischen werden niemals irgendeine Stellung beziehen, außer ihrer Neutralität getreu zu handeln.«

   Wir erreichten wieder Ulluers Landsitz und ließen uns im Garten nieder. Hier durfte ich nun unsere Gespräche rekapitulieren und sie notieren. Die Geduld dieser Geschwister von anderen Planetensystemen in unserer Galaxis ist enorm. Niemals werden sie unwillig, wenn ich etwas nachfrage - selbst wenn ich ganze Sätze x-mal hinterfragen muss, um sie authentisch aufschreiben zu können.

   »Wie kommt es dann, dass bei uns so viele Geschichten und Abhandlungen  über  Engel,  Lichtwesen  und  kosmische Bruderschaften kursieren, die sich allgemein in dieses oder jenes einmischen, sodass wir oftmals gar nicht mehr wissen, was damit bezweckt werden soll?«

   »Du sagtest es bereits - damit ihr nicht mehr unterscheiden könnt, welchem Zweck all das dient«, nickte Ulluer. »Grundsätzlich kannst du davon ausgehen, dass sich nur parteienverbundene, tendenziöse Wesenheiten einmischen. Doch auch hier lasse dir sagen, es sind fast ausschließlich jene, die euch zwischen den Fronten zerreißen wollen. Luzifers Gefolge ist dermaßen raffiniert ausgerichtet, dass es zwischen licht und dunkel hin und her schwingen kann, bis ihr vor Erschöpfung nicht mehr den Überblick habt. Das pflanzt sich bis in euer Sozialwesen, bis in die Familien fort, worin heute kaum noch Einigkeit in Individualität als das Heilige und somit Heilsame darübersteht. Viele eurer Propheten, Medialen und Seher lehnen sich an bereits konstruierte Engelsgruppierungen und benannte Wesenheiten an, sodass sich eine scheinbar identische Himmelsgruppierung bei allen gleichermaßen meldet. Obwohl eine medial begabte Person niemals Aussagen machen kann, wie: >Das ist Erzengel Michael oder Ramta<, verfallen sie dennoch dem Trugschluss, es so darzustellen, damit ihnen auch ja geglaubt wird, zu solchen Durchsagen autorisiert zu sein. In Wahrheit melden sich lichte Wesenheiten äußerst individuell und nehmen keine geheiligten oder verfluchten Namen an. So verhält es sich auch mit außerirdischen Rassen jeglicher Couleur. Sie melden sich nicht als irgendwelche Planetenbewohner eurer Himmelsdefinitionen, sondern innerhalb ihrer eigenen - wie wir eben Vril (bedeutet Mensch) von Achele sind. Oder Mordechai und Nasmakrai, die von Ochaichichan kommen und Reptos sind, die du der Einfachheit halber Ohai nennst Seid grundsätzlich skeptisch bei allen Channelings. Die Erde ist, wie wir dir schon öfter zu vermitteln versuchten, ein Kreuzfeldplanet geworden, resultierend aus eurer Neugierde heraus, euch mit den asurischen Invasoren einzulassen. Auch wenn es nicht viele von euch Erdenmenschen waren, so hat es gereicht, aus den anfänglich wenigen Asuragläubigen einen Machtblock von Priestern der Asuras zu machen. Diese haben dann dafür gesorgt, dass die irdischen Priester als Gottkönige die Herrschaft über das Clanwesen der ursprünglich Wedischen erlangten, und zwar mit Gewalt und einer Technik, die euch gänzlich erschreckte und im Laufe der Zeit zu unmündigen Menschen werden ließ. Dahinter steckt keine mystische oder pur okkulte Macht, sondern ausschließlich eine Technik und Systematik, die menschenverachtend ist und letztendlich den Menschen erniedrigt.«

   »Genau genommen müssten wir uns nun auch sagen, dass das gesamte Geplänkel um diese himmlischen Durchsagen uns nichts angehen sollte, bis wir nicht definitiv wissen, wer sich wirklich dahinter verbirgt«, warf ich ein. »Manchmal frage ich mich schon, was das Ganze soll und warum sich so viele Engel ständig melden mit allgemeinen Informationen, Warnungen und Patentrezepten, die unsere irdischen Mystiker ebenfalls seit Jahrtausenden kennen - es ist also nichts wirklich Neues.«

   »Hier hast du dir deine Antwort bereits selbst gegeben«, lächelte Mordechai. »Wahre Lichtwesenheiten drücken keine Warnungen oder Patentrezepte aus - sie kontaktieren pur in Liebe, die für sich alleine spricht und gehen ganz individuell auf die Personen ein, mit denen sie sprechen. Wer das Ganze dann allgemein definiert, wird daran nur wieder scheitern. Natürlich ist es vielen von euch ein tiefes Bedürfnis nach Harmonie und Frieden, sodass ihr sehr leicht alles glaubt, was innerhalb dieser Kriterien in euch einsickert. Daraus aber wieder eine Art Religion oder Lebensvorschrift zu machen, ist Bestandteil asurischer Bemühungen. Besonders schlimm wird es dann, wenn ihr solche Durchsagen als klares Blendwerk erkennt und ihr es als solches aufzudecken versucht. Die massiven Reaktionen der Gläubigen erschweren es immer wieder, die Erde vor solchem Blendwerk zu reinigen. Den meisten Menschen ist dieses Blendwerk wichtiger als ihr eigentliches Leben - ja, sie opfern oftmals bereitwillig dafür Freunde, Familie und sogar ihren Rest an Verstand. Sie können und wollen nicht glauben und wissen, dass das Menschsein von ganz alleine wieder zum ursprünglichen Schöpfungsakt   gelangen   kann.   Solange   solche Menschengruppierungen noch immer einen relativ großen Herrschaftsbereich in der Esoterik abdecken, wird sich die wahre und grundsätzliche Esoterik von ihnen niemals erfassen lassen. Jeder Mensch kann sich Antworten von Lichtwesenheiten erbitten und er wird sie umgehend bekommen. Doch es sind keine bombastischen Antworten, sondern ganz einfache, logisch nachvollziehbare Einfälle, die es einem Menschen erleichtern und ermöglichen, die Sinnlosigkeit asurischen Tuns oder wichtige Dinge von seinem persönlichen Lebensweg zu erkennen. Da ist weder ein Urteil noch eine eventuelle Sanktion dabei - wenn diese dabei ist, erkennt ihr sofort: Hier meldet sich ein unautorisiertes Wesen niedrigster Spiritualität. Dann kappt ihr sofort wieder den Gedanken daran und schickt solche Einfälle gleich wieder dahin zurück, wo sich dieses Wichtigtuerwesen befindet.«
   »Es ist euch auch möglich, die wahren Lichtwesenheiten darum zu bitten, solche Überfälle dunkelster Art von euch zu wenden - diese Pseudoengel dahin zu schicken, wohin sie gehören«, konterte Ulluer.

.........

   Für heute wurde es wieder Zeit auszufahren, bevor es oben zu dunkel wird, um mich vom Ausfahrtsort wieder nach Hause zu orientieren.

   Das nächste Treffen soll in einer Woche in meiner Heimatstadt stattfinden, da Ulluer sowieso in der Nähe etwas zu tun habe. Mir war das recht, da mich solche Ein- und Ausfahrten immer sehr energetisch aufladen und im Anschluss wiederum ermüden. Diese Wechselwirkungen zwischen innen und außen sind schon eine seltsame Sache, aber nicht unbedingt so gravierend, dass ich irgendwelchen Schaden nehmen könnte. Wahrscheinlich ist auch immer ein Teil Nervosität dabei, zwischen unser beider Lebenssphären zu pendeln, als wäre es eine kleine Busreise.
   »Kann ich die Menschen darüber nicht aufklären?«

   »Sicher kannst du das«, erwiderte er, »doch es erfordert viel Geduld und auch eine gehörige Portion Festigkeit, sich gegen solche Umweltverschmutzer zu behaupten. Manche von ihnen würden alles tun, um nur ja nicht aufwachen zu müssen - bis hin zu Gewalttätigkeit und Kriegserklärung. Wenn du es allerdings aus einer gesicherten Warte heraus tust, die untermauert ist von begreiflichen Beweisen und verstandesgemäß nachvollziehbaren Überlegungen zum Gesamtgeschehen, wirst du weitaus besser agieren können. Ich sage dir, warte noch etwa zwei, drei Jahre, dann wirst du dazu in der Lage sein.«

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Oder, wie Ulluer vor einiger Zeit einmal zu mir sagte: >Es manifestiert sich nur das, was sich der selbstbewusste Geist ins Lebensfeld führt.<
   In diesem Sinne - Offenbarung seines Daseins!
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Leben in Innererde 15.Juni 2005

   Heute erfuhr ich einiges über das Leben in Innererde und auf Achele - einem wedischen Planeten.
   Eine Regierung, wie wir sie kennen, gibt es in Innererde nicht. Es gibt ein Auditorium, das zur Hälfte aus Menschen aus allen Lebenseinheiten zusammengesetzt ist. :
   Das heißt: Jeder Berufsstand besitzt zwei Abgeordnete in diesem Auditorium. Die andere Hälfte des Auditoriums setzt sich aus Vertretern der Familienclans zusammen, da die Familie die Grundlage des Zusammenlebens auf dem Planeten bildet. Zwei Jahre lang übernimmt dieses Auditorium alle organisatorischen Aufgaben auf dem Planeten. Nach zwei Jahren wird ausgewechselt. Keiner, der in diesem Auditorium sitzt, hat dadurch irgendeinen Machtgewinn oder einen materiellen Gewinn.

   »Geld gibt es nicht. Das hier ist eine Zivilisation des Gebens und Nehmens«, erläuterte Ulluer. »Fast alle Gebrauchsgegenstände werden handwerklich hergestellt und sie sind hochwertig und langlebig. Die Hülle unserer Raumschiffe stellen wir mit Hilfe von Organismen her. Dazu bauen wir eine Form, in die wir bestimmte Mikroorganismen geben.  Diese füttern wir und deren Ausscheidungen verfestigen sich zu einer organischen Haut, die elastisch und äußerst stabil ist. Alles andere um das Raumschiff herum wird ebenfalls handwerklich hergestellt, wobei diese Raumschiffe etwa 25.000 Jahre halten! Wir haben keinen Verschleiß bei unserer Technik. Es wird bei Bedarf hin und wieder einmal ein Raumschiff gefertigt, völlig ohne Leistungsdruck - nach eurem Leistungsstandard sind unsere Raumschifftechniker absolut faul und träge«, lächelte er verschmitzt.

   »Das Gesundungszentrum hast du ja schon kennen gelernt. Eigentlich gibt es bei uns fast keine Krankheiten, weil es in unserer Gesellschaft keine Konflikte gibt, die krank machen. Die Erkenntnisse, die Dr. Hamer bei euch entdeckt hat, könnten euch auch dorthin bringen. Wir haben in den Gesundungszentren eigentlich nur diese Röhren, die du ja auch schon genießen durftest. Sie gleichen die Energetik eines Körpers aus, wenn diese durch irgendein Ereignis aus dem Gleichgewicht geriet. Unfälle kommen bei uns allerdings auch mal vor, aber damit war es das auch schon.«

   »Wie sieht es bei euch mit dem Handel aus«, wollte ich wissen.
 

   »Wir handeln nicht. Jeder Mensch ist von Natur aus kreativ und er hat das Bedürfnis, etwas zu tun. Wobei kein Mensch auf die Idee käme, wie bei euch, acht Stunden am Tag das Gleiche zu tun. Was wir herstellen, das wird im Gemeinschaftshaus des Dorfes ausgestellt und jeder, der davon etwas braucht, nimmt es einfach mit.
   Ansonsten leben wir auf Familienlandsitzen, haben unsere eigenen Quellen oder Brunnen und dort wächst auch all das, was wir essen, bis auf wenige Dinge, die wir noch auf Feldern säen.«

   »Meinst du, wir könnten das auch schaffen?«, fragte ich sehnsüchtig.

   »Natürlich, wenn ihr es schafft, euch statt über das Haben über das Sein auszudrücken«, antwortete mir Ulluer. »Was euch dazu noch bevorsteht, ist ein gravierender Generationswechsel in eine höhere Bewußtseinssphäre. Einige von euch sind bereits so weit, aber eure Globalpolitik durch die Asuras lässt das noch nicht zu. Zuerst muss diese Dunkelverhaftung aufgelöst werden. Auch das werden vermutlich erst eure Kinder schaffen.«

   Wir gingen ein wenig spazieren. Eine laue Brise wehte, als wir über einen kleinen Feldweg gingen.

   »Hier wächst eine ganz alte Dinkelsorte, die bei euch oben fast ausgestorben ist«, führte Ulluer weiter aus. »Normalerweise säen wir jedoch in kleinen Getreidemischfeldern und trennen nicht. Hier ist es deshalb der Dinkel, weil dieser Dinkel ein Mutterkornträger ist. Wir benötigen Mutterkorn als Grundbasis für ein Heilmittel, das wir bei Schnittwunden und Knochenbrüchen einsetzen. Mutterkorn ist eine heilige Medizin.«

   Wir durchquerten eine Obstwiese, wo auf den Apfelbäumen kleine Äpfelchen wuchsen. »Diese Äpfelchen sind zwar klein, aber fein«, leckte sich Ulluer die Lippen, »in sechs bis acht Wochen können sie geerntet werden und ich freue mich sehr darauf.«

   »Esst ihr eigentlich Fleisch«, fragte ich interessiert.

   »Die Homo sapiens in Innererde und auch wir Vril essen kein Fleisch. Etwas anderes ist es mit den hier lebenden Reptos. Allerdings töten sie dafür kein Tier. Die Reptos bauen sehr enge Bindungen mit Tieren auf. Sie halten sich zwar keine Haustiere, aber es gibt hier viele Wildtiere, die sich besonders von den Reptos angezogen fühlen. Wenn du das nächste Mal Starsa besuchst, dann lass dir von ihm doch mal seinen Otter zeigen. Die Bindung von Starsa zu seinem Otter ist ein gutes Beispiel für die Bindung der Reptos zu ihren Tieren. So hat jeder Repto gleich mehrere Tiere, die sich ihm nahe fühlen. Und wenn eines dieser Tiere spürt, dass es stirbt, dann geht es zu dem Haus des Reptos, mit dem es solch eine besondere Bindung hatte und schenkt ihm seinen Körper - es stirbt dort. Die Reptos nehmen das Geschenk an und essen diesen Körper in Angedenken an das Tier, das ihnen vorher so viel Freude bereitete. Es ist halt eine andere Kultur. Kein Tier käme hier auf die Idee, vor einem Haus zu sterben, das einem Homo sapiens gehört«, erklärte er.

   Mordechai kam hinzu, hakte mich unter und meinte, dass mir die Röhre sicher mal wieder guttäte. Und ich ging gerne mit. Nach der Röhre servierte sie mir eine Art süße Gurke mit einem kleinen Dinkelfladen. Es schmeckte außergewöhnlich gut, war aber etwas pappig im Nachgeschmack.
   »Das regt den Speichelfluss an und sorgt für eine hervorragende Verdauung«, versicherte sie mir.

   Na denn!
   Vieles fragte ich noch, konnte aber das meiste nicht notieren, weil wir dabei wieder durch das Dorf spazierten, wo mir alles gezeigt wurde. Doch werde ich alle Informationen im Kopf behalten und sie zu Hause gleich Christa erzählen. So etwas vergisst man nicht!
 
 

Nun berichte ich, Christa, aus meinen Erinnerungen weiter. Alf erzählte mir alles so bildhaft, anschaulich, dass vor meinem inneren Auge ein sehr plastisches Bild dieser Gesellschaft entstand. Es hat mich derart berührt. dass ich mit diesen Informationen und mit denen, die ich aus späteren Einfahrten von Alf noch zusätzlich bekam und auch aus meinen eigenen Inkarnationserinnerungen an wedische Zeiten auf Erden, eine Vision schrieb, die man in den ersten elf Ausgaben im GartenWEden (Jahrgang 2009) als Zukunftsvision lesen kann. Sie wird in überarbeiteter Form und mit weiteren Informationen angereichert als kleines Büchlein über den GartenwEden- Verlag herauskommen.
Hier nun das, was Alf mir damals erzählte:

Organisation von Innererde:
Die Verwaltung von Innererde besteht aus 12er-Räten. 12 Personen deshalb, weil unser gesamtes Universum auf der 12 aufgebaut ist und 12 Menschen zusammen in die nächst höhere Ebene gereichen: die 13, die in der nächst höheren Ebene gleichzeitig die 1 ist. So entsprechen zum Beispiel alle 12 Dimensionen, aus denen unser Universum besteht, zusammen der 13. Dimension - also dem göttlichen Geistfeld. Aus diesem Grunde hatte zum Beispiel auch Jesus 12 Jünger. im Grunde jedoch hatte er 24 Jünger: 12 Männer und 12 Frauen, wobei die Frauen geflissentlich in der Bibel unterschlagen wurden. Und auch in Innererde bestehen die Räte zur Hälfte aus Männern (6) und zur Hälfte aus Frauen (6). Das hat jedoch überhaupt nichts mit Gleichberechtigung zu tun. Es geht hier darum, dass das männliche und das weibliche Prinzip im Gleichgewicht sein sollen. Wenn bei uns Frauen in irgendwelche politischen Gremien gewählt werden, dann werden sie das in der Regel, weil sie männlich reagieren. Es spielt in diesem Fall also keine Rolle, ob dort Männer und Frauen gemischt sind - die Energetik ist stets pur männlich.
Jedes Dorf in Innererde hat seinen 12er-Rat und 12 Dörfer bilden zusammen ebenfalls einen Zwölferrat. Und so geht es organisatorisch über Gauen und Regionen aufwärts bis hin zu dem oben beschriebenen Auditorium. Alle Gremien - egal ob Räte oder Auditorium - haben in erster Linie organisatorische Aufgaben und es melden sich für diese Gremien auch stets nur Menschen, die einfach gerne organisieren und das gut können. Jeder Mensch, der das möchte, kann in solch einen Rat aufgenommen werden, weil die Mitglieder in regelmäßigen Abständen wechseln. Es gibt kein Gerangel wie bei uns um irgendwelche Plätze, weil niemand irgendeinen Vorteil dadurch hat.

Berufe:
Es gibt keinen Unterschied zwischen Freizeit und Arbeitswelt. Berufe sind echte Berufungen und so haben die meisten Menschen gleich mehrere Berufungen, in denen sie sich kreativ und mit dem Herzen eingeben. Wer etwas aus Berufung macht, der macht es mit Liebe und rechnet niemals auf. Deshalb benötigen die Menschen in Innererde auch kein Tauschmittel. Denn jedem Tauschmittel, egal welcher Art, unterliegt im Grunde ein Mangelgedanke. Es gibt jedoch keinen Mangel in Innererde. Jeder Mensch hat alles, was er braucht - es arbeitet also keiner, um andererseits etwas zu bekommen, sondern ausschließlich aus Lust am Tun und so lange er es möchte.

Lebensgrundlagen:
Jedem Menschen steht ein Stück Land zu, auf dem er und von dem er leben kann. Auf den Landsitzen wächst alles, was die Menschen zum Essen brauchen. Das Wasser aus Quellen, Bächen und Flüssen ist sauber und hochenergetisch, sodass jeder irgendwo auf seinem Grundstück auch Wasser zur Verfügung hat. Beim Bau eines Hauses helfen in der Regel die männlichen Dorfbewohner mit.
In jedem Dorf gibt es ein Gemeinschaftshaus, das viele verschiedene Funktionen hat. Zum einen finden hier die Feiern statt und die Innerirdischen feiern sehr viel und sehr gerne. Außerdem gibt es im Gemeinschaftshaus eine Art Laden. Jeder, der Dinge gemacht hat, die über seinen eigenen Bedarf hinausgehen, bringt diese in den Laden und jeder, der davon irgendetwas braucht, nimmt es aus dem Laden mit nach Hause.
Und es gibt im Gemeinschaftshaus Räume, die der Schule dienen.

Technik:
Die Innerirdischen verzichten soweit es geht auf Technik, denn jede Technik hält uns davon ab, unsere eigenen Fähigkeiten auszuleben. Ein Telefon benötigt nur derjenige, der keine Telepathie mehr beherrscht. Fahrzeuge braucht, wer sich nicht mehr teleportieren kann usw. Nichtsdestoweniger gibt es Technik, aber sie wird auf ein Minimum beschränkt. Sie könnten mehr haben, nutzen sie jedoch nicht.
So gibt es die in den Thalus-Büchern schon beschriebenen Röhrenbahnen. Dafür wurden Röhren in die, den gesamten Erdmantel durchziehenden Höhlensysteme geschoben. In diesen Röhren befinden sich eine Art Bahnen, die hindurchgleiten, indem man vor den Bahnen ein Vakuum aufbaut. Allerdings ist es nicht nur das. Alf erzählte mir noch, dass bei der Vorwärtsbewegung jede einzelne Zelle der Insassen mit bewegt wird, sodass es zum Beispiel überhaupt keinen Rückstoß gibt. Man hat das Gefühl, dass sich die Bahn überhaupt nicht bewegt.
Weiterhin gibt es kleine Antigravfahrzeuge, mit denen man Lasten transportiert. Dafür wird Sand geschmolzen, den man dann wabenförmig auskühlen lässt. Dabei entsteht eine elastische Platte, die gleichzeitig Antigravitationswirkung hat. Darauf befindet sich dann nur noch eine Art Steuerknüppel. Die Geschichten über fliegende Teppiche in unseren Märchen basieren auf diesen Antigravfahrzeugen.
Heizung: 
Es gibt auch eine Möglichkeit, Wärme im Haus zu erzeugen, die auf einer Elektronenwirkung aufgebaut ist. Da Alf kein Techniker war, fragte er da auch nicht weiter. Ihn interessierten in erster Linie andere Dinge.
Außerdem gibt es noch Waschmaschinen, die auf Schall beruhen (ganz ohne Wasser). Auch darüber wusste Alf nicht mehr.
Wichtig bei all dem ist die Tatsache, dass man niemals etwas aus der Erde nehmen würde. Einen Abbau von allen möglichen Stoffen gibt es nicht. Benutzt werden ausschließlich Stoffe, die Mutter Erde freiwillig gibt - die also von der Oberfläche genommen werden können. Außerdem darf nichts, was sie tun, irgendein biologisches System beeinträchtigen.

Schulen:
Eine Schule, wie wir sie haben, würden die Innerirdischen ablehnen. Jedes Kind lernt von sich aus, was es lernen möchte und das ist enorm viel. Also lässt man die Kinder das tun, wozu sie Lust haben. Dennoch gibt es so etwas wie eine Schule. Im Gemeinschaftshaus gibt es zwei oder drei Räume, die der Schule vorbehalten sind. Einer davon ist eine Werkstatt, in der man alles Mögliche bauen kann. Die Kinder entscheiden selber, was sie machen und was sie lernen wollen. Es gibt zwar einen Menschen (Lehrer oder Lehrerin) im Dorf, der sich um die Schule kümmert, aber der wird niemals vorne vor einer Klasse stehen und unterrichten. Die Kinder unterrichten sich selber, indem sie damit beginnen, sich mit einem Thema zu beschäftigen. Der Lehrer hat hier nur organisatorische und beratende Funktion. Ansonsten können die Kinder zu jedem im Dorf gehen, der sich mit der Materie, die sie gerade lernen, auskennt. Es gibt auch keine Klassenverbände und Alterszuordnungen. So kann im Extremfall eine Arbeitsgruppe aus Kindern im Alter zwischen fünf und 18 Jahren bestehen. Und jedes Mitglied dieser Arbeitsgruppe steht in gleicher Augenhöhe zu den anderen.

Erziehung:
Das Wort Erziehung empfinden die Innerirdischen als ganz furchtbar, weil man damit ein Kind in eine vorbestimmte Richtung zieht! Die Kinder dürfen sich nach ihren eigenen Vorgaben entfalten. Kein Mensch würde in die Persönlichkeit eines anderen Menschen eingreifen - nicht einmal bei einem Säugling! Und da die Kinder völlig frei von Reglements aufwachsen, gibt es mit ihnen auch keine großen Probleme.

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   »Ich möchte gerne mehr wissen über den Grafen Saint Germain«, sprach ich ihn an. »Ich kann mir nicht vorstellen, dass alles, was über ihn im Internet existiert, richtig ist Und vor allem die Channelings, die es dort alle angeblich von ihm gibt, sind mir sehr suspekt. Meiner Ansicht nach hat er etwas mit der deutschen Volksseele zu tun, denn er nennt sich nicht umsonst Der heilige Deutsche!«

   Der Imperator schaute mich sehr verblüfft an. Nach einer kurzen Pause antwortete er mir: »Du hast, wie immer, einen äußerst guten Instinkt - vor dir kann man kaum etwas verheimlichen, wenn da dich für etwas interessierst. Und deshalb bekommst du von mir eine ganz ehrliche Antwort: Ja, das siehst du richtig. Jedes Volk hat seinen Heiligen, der für die jeweilige Volksseele steht. Und dabei handelt es sich nicht um irgendeinen Engel, oder eine von der Kirche heiliggesprochene Seele, wie man vermuten könnte, sondern um einen ganz normalen, noch lebenden Menschen, der, wenn er als Saint eines Landes auftritt, die Energie der entsprechenden Volksseele aufnimmt. Es gibt diese Saints schon sehr lange und sie waren stets Berater der Regierenden - egal, ob es Fürsten, Könige oder gewählte Herrscher waren. Die früheren Herrscher wussten, wenn sie etwas machten, das sich völlig gegen die Volksseele wendet, dass irgendwann das Volk gegen sie aufstehen wird. Und so war es auch:
Diejenigen, die am Längsten die Geschicke eines Volkes leiteten, waren diejenigen, die den Rat ihres Saints am stärksten beachteten. Diese Herrscher wurden in der Regel als sehr weise angesehen.«

   »Warum wurde dann aber nur der deutsche Saint öffentlich so bekannt und kein italienischer oder spanischer oder wo sonst noch überall Saints existierten?«
    »Das lag daran, dass im 18. Jahrhundert einmal ein deutscher Saint existierte, dessen Ernennung ein großer Fehler war. Der damalige Saint Germain benutzte diesen Titel nicht, um zu beraten, sondern um damit aufzuschneiden. Er war im Grunde ein sehr weiser Mann, doch irgendwie stieg ihm diese Aufgabe zu Kopf und er fühlte sich als etwas Besseres. Er protzte mit diesem Titel, spielte unter diesem Titel eine große Rolle in der internationalen Gesellschaft und hielt sich teilweise mehr im Ausland auf als in Deutschland. Sein Geburtsname war Welden - er benutzte auch schon mal die englische Version Welldone. Den Titel Graf setzte er sich selber davor und er spielte an Europas Königshöfen eine sehr glaubhafte Rolle. Als man ihn als deutschen Saint absetzte und einen anderen berief, nutzte er diese Bezeichnung jedoch weiter. Etwa ein Jahrhundert später ließ ein deutscher Saint noch einmal verlauten, wer er ist (war aber nur ein Ausrutscher) und daraus spann sich dann das Gerücht, dass Saint Germain unsterblich sei. Im Grunde ist er es auch - doch nicht so, wie die Menschen denken - es steckt halt immer eine andere Person dahinter, weil diese Aufgabe immer weitergegeben wird. Es gibt auch heute noch einen Saint Germain - und ich kann dir versichern, der ist ein ganz bodenständiger Bauer. Leider ist es heute so, dass der Rat des Saint Germain nicht mehr angenommen wird. Schröder nahm ihn noch an, aber Frau Merkel wollte davon nichts wissen und lehnt die deutsche Volksseele ab, am liebsten wurde sie sie auslöschen. Deshalb ist ihre Politik auch derartig gegen die deutsche Volksseele gerichtet«

   »Wie sieht es da in anderen Ländern aus - hören andere Regierungschefs auf ihren Saint?«, wollte ich noch wissen.
   »Das ist sehr unterschiedlich. Putin zum Beispiel hört auf den russischen Saint. Ihm ist es sehr wichtig, nicht gegen die russische Volksseele zu handeln. Auch die ungarische Regierung hat für den Saint noch ein offenes Ohr und noch einige andere, vor allem, südamerikanische Regierungen. Aber alle Regierungen, die ganz klar für die Eine-Welt-Regierung einstehen, wollen den Rat ihrer Saints nicht mehr. Die Volksseelen sollen ja nicht mehr existieren - man will damit alle Menschen entwurzeln. In den USA gibt es zum Beispiel keinen Saint, weil die USA keine eigenständige Volksseele haben. Es sind ja viele Völker dort gemischt und für wessen Volksseele sollte dort ein Saint wohl einstehen? Dieses Muster der gemischten Völker soll auch auf Europa übertragen werden. Da wird noch einiges auf uns zukommen.«

   »Ich weiß, ich darf über das, was du mir eben gesagt hast, nicht offen sprechen. Das MOHLA-Gelübde hält mich davon ab. Wie wäre es, wenn der MOHLA aufgelöst wurde? Dürfte ich dann darüber sprechen - oder gar schreiben?«

   »Falls der MOHLA-Orden aufgelöst wird, bist du ja von deiner Schweigepflicht entbunden. Im Normalfall würde ich dich bitten, trotzdem nicht darüber zu sprechen, aber so, wie die politische Lage sich derzeit entwickelt, denke ich, dass die Menschen auch hier die Wahrheit erfahren sollten. Es erfährt dadurch ja niemand, wer der amtierende Saint jeweils ist. Die meisten Menschen glauben heute, dass es gut ist, wenn wir alle Völker vermischen. Dass dadurch jedoch ein Einheitsbrei ohne Bindung an die Ahnen entsteht, darüber denkt kaum jemand nach. Doch es sind die Ahnen, die unser erstes Identitätsmerkmal im materiellen Leben schaffen - über die Blutseele.«

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   »Womit wir wieder beim Thema Krieg zwischen den Völkern sind: Ihr müsst wieder in eurer schöpferischen Natur denken und handeln«, folgerte er ruhig. »Die Schöpfung kennt den Tod im Lebewesen, aber keinen Tod aus Notwendigkeit Dieser Gedanke ist abartig.«

   »Wie seht ihr das mit Fleischessen? Bei uns schlagen dabei die Wogen sehr hoch.«

   »Nun - es ist nicht unbedingt notwendig, aber ich würde es auch nicht als Absonderlichkeit im Sinne der Allschöpfung bezeichnen. Der ursprüngliche schöpferische Mensch aß kein Fleisch. Er kam überhaupt nicht auf die Idee, weil das Paradies ihm alles gab, was er brauchte. Aber heute leben Menschen in Gegenden, in denen sie ohne Fleisch bzw. Fisch nicht überleben könnten. Zum Beispiel die indigenen Völker im nördlichen Polargebiet.  Sie zogen sich vor langer Zeit vor der Invasion der Asuras in diese unwirtlichen Zonen zurück. Und wer will ihnen verdenken, wenn sie sich in Zeiten, wo über viele Monate alles von Schnee und Eis überzogen ist, von Fisch ernähren? Ich würde darüber nicht urteilen wollen. Oder auch die Indios von Nord- und auch von Südamerika: Sie brauchen zwar das Fleisch nicht, um zu überleben, aber ihre früheren Zivilisationen aßen das Fleisch der Tiere, die sie eigenhändig erlegten, aus Gründen, die mit ihrer Lebenseinstellung viel zu tun hatten. Ihr gebt ihre Weisheiten weiter, die ganz viel mit der Natur zu tun hatten, aber würdet sie andererseits wegen ihres Fleischkonsums ächten? Es ist ein sehr diffiziles Thema und ich möchte da nicht richten.«
   Er schaute mich aufmerksam an und fuhr fort zu sprechen: »Du hast nach deinem Infarkt das Ruder herumgerissen und bist seitdem im Stadium des Erwachsenwerdens begriffen. Jetzt brauchst du nur noch die Kraft, deine Süchte abzulegen. Es geht um diese Drogen wie Alkohol, Nikotin und letzte Fetzen von Egomanie. Damit meine ich wirklich das, was sich als Sucht äußert. Ein Mensch, der genüsslich einmal eine Pfeife raucht, oder der einmal etwas trinkt, was Alkohol enthält, der macht das, weil es für ihn in dem Augenblick ein Genuss ist und nicht, weil er es aus einem Suchtpotenzial heraus braucht. Jeder, der diese Drogen nimmt, der sollte sich fragen, ob er zu dem Zeitpunkt auch darauf verzichten könnte. Kann er das problemlos, dann ist es tatsächlich Genuss. Kann er das nicht, ist es Sucht. Und eine Sucht hat etwas damit zu tun, dass man sucht, aber nicht findet und das Suchtmittel als Ersatz für das nicht Gefundene nimmt. Du weißt, dass die Menschen in Innererde auch für Festlichkeiten aus Früchten eine Art Cidre brauen, der einen geringen Alkoholgehalt hat. Aber hier kann jeder jederzeit auch darauf verzichten. Und wir trinken nie so viel davon, dass wir berauscht wären. Dafür ist uns ein sehr klarer Kopf viel zu wichtig. Und es gibt hier auch Menschen, die sich hin und wieder irgendein getrocknetes Kraut in eine Pfeife geben und diese paffen. Das hat mit Tabak meist nicht einmal etwas zu tun und es geht ihnen dabei ebenfalls um den Geschmack. So liebt es zum Beispiel Starsa hin und wieder einmal eine Pfeife zu rauchen, die mit getrocknetem Salbei gestopft ist. Das hat nichts mit einer Sucht zu tun. Ich hoffe, du erkennst den Unterschied.«

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   Bei Ihren weiteren Recherchen müssen Sie auf zwei Säulen bauen:
   1. Die zeitgeistige Psyche der Menschen nicht als Krankheit zu sehen, sondern als eine „andere Ausdrucksweise“ der Urwahrheit
   2. Sämtliche Negativströmungen eines Gegenübers schon im Ansatz für sich selber „umzudrehen“ - zu wissen, diese Strömungen sind nicht gegen Sie zum Schaden, sondern zur positiven Kräftigung Ihres mentalen Geistfeldes.
   Eine Wahrheit ist ebenso eine subjektive Erkenntnis, wie eine wahrhaftige Unkenntnis über Hintergründe. Erwarten Sie sich keine „weltbewegenden“ Aufschlüsse, aber immer von sich selber eine innere Offenheit gegenüber allen Äußerungen.
   Eine wesentliche Fähigkeit, die man sich selber anerziehen sollte, ist die Fähigkeit, einem angreifenden Gegenüber sofort die Angriffsfläche zu entziehen, indem man ihm eindeutig erklärt, so ginge das nicht mehr, ansonsten könne man auf die Zusammenarbeit auf Dauer verzichten. Dies wirkt sogar im Bekanntenkreis und im engeren Kreise der eigenen Familie, wie ich selber feststellen konnte und kann! Man muss allerdings dann auch die Konsequenzen tragen.

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Szenarien über Ufo-Invasionsangriffe von Außerirdischen existieren nicht nur im Film, sondern werden von ganzen Stäben menschlicher Strategen und Technikern der „Neuen Weltregierung“ bereits emsig vorbereitet. Es existieren bereits einige Ufos und Menschenklone, um den Anschein einer außerirdischen Invasion zu erwecken. Kein Film kann die Tragweite und die Perversion rüberbringen, wie es die Realität auf die Beine stellt.

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   Die „Freie Energie“ bezieht sich im Grunde aus dem menschlichen Bewusstsein; aus der Ecke des freien, einfachen Denkens. Keine Wissenschaft hat sich jemals aufgebaut auf Komplikationen, sondern formiert innerhalb alchemistischer Denkvorgänge. Einer der Grundbezüge, zur Erkennung der Nutzung der freien kosmischen Energie, liegt in der menschlichen Fähigkeit, sich seiner inneren und freien Phantasie zu bedienen. Das heißt im Klartext: Alles, was man sich vorzustellen vermag, kann auch zu einer wirklichen (Wirkung!) Manifestation gelangen, wenn man sich seiner inneren Kräfte voll bewusst ist. Es gibt dafür keine Rezeptur, keine Formel, sich dieses Bewusstsein in sein Alltagsdenken zu formieren.